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Ausgangsbeschränkung: in Wuppertal: Nun auch mit Bußgeldern

Corona-Pandemie : Ausgangsbeschränkung: Bitte nicht Notruf blockieren

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung in Wuppertal wird seit Montag (19. April 2021) um 21 Uhr intensiv kontrolliert. Verstöße werden ab sofort mit Bußgeldern geahndet.

Zwischenfazit: Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler halten sich an die nächtliche Ausgangssperre, die zunächst bis zum 26. April jeweils von 21 bis 5 Uhr andauert. Bis Mitternacht meldete die Polizei keine besonderen Vorkommnisse. Die Zahl der Kontrollen und vor allem der verhängten Bußgelder blieb absolut überschaubar. Eine Mann wurde in Gewahrsam genommen – allerdings nicht, weil er gegen die Allgemeinverfügung verstoßen hatte, sondern wegen häuslicher Gewalt.

Freie Leitungen: Die Polizei bittet darum, die Notrufe 110 und 112 nicht für allgemeine Fragen zur Ausgangsbeschränkung zu blockieren. Diese seien dann in wichtigen Fällen nicht oder nur schwierig zu erreichen. Umfassende Informationen finden sich unter anderem in der Allgemeinverfügung (siehe unten).

Wenig los: Gegen 22 Uhr ist es insgesamt ruhig auf den Straßen. Die Polizei kontrolliert vereinzelt Autofahrerinnen und -fahrer. Größere Menschenansammlungen wurden noch nicht gemeldet.

Erster Eindruck: Schon vor 21 Uhr waren deutlich mehr Einsatzkräfte unterwegs als gestern nach Mitternacht. Sie werden wahrscheinlich zunächst „Hotspots“ wie an der Uellendahler und der Berliner Straße, aber auch an der Gathe in Augenschein nehmen.

Busse ja, Supermärkte nein: Das ÖPNV-Angebot der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) bleibt bestehen. So soll gewährleistet werden, dass Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin zur Arbeitsstelle und zurück fahren können.

Eine Woche: Die neue Allgemeinverfügung war am Montag um Mitternacht in Kraft getreten. In den Stunden bis 5 Uhr beließ es die Polizei aber bei Ermahnungen. Das ändert sich nun. Die Stadt ist mit dem Ordnungsamt unterwegs, um die Einhaltung der Regeln zu überprüfen. Die Ausgangsbeschränkung gilt zunächst bis zum 26. April.

 Auch rund um den Busbahnhof herrscht Ruhe.
Auch rund um den Busbahnhof herrscht Ruhe. Foto: Christoph Petersen
(jak)