Die Besucherinnen und Besucher können kleine Wasserräder bauen und sofort im Bachlauf erproben. Versuchen kann man sich auch in der Schmiedekunst. Hinzu kommen Vorführungen zu Antriebsarten wie zum Beispiel der Dampfmaschine und dem Dieselmotor.
Die Ausstellung im Obergeschoss informiert über das Nass-Knie-Schleifer-Handwerk und vieles mehr aus der Industriegeschichte der Metallverarbeitung in Cronenberg und Umgebung. Um Gegrilltes und Getränke kümmern sich wieder die „Kickenden Väter SSV 07“. Erreicht werden kann der Veranstaltungsort auch mit den Bergischen Museumsbahnen, die ab Kohlfurth unterwegs sind.
Der Manuelskotten ist eine Schleiferei, aber das große Wasserrad mit einem Durchmesser von fünf Metern übertrifft die Räder vieler Wassermühlen und zeigt genauso, wie aus der Wasserkraft Nutzen gezogen wurde und noch wird. „Seit 1755 wird hier durchgehend gearbeitet. Nach Expertenmeinung ist der Kotten damit wahrscheinlich der älteste erhaltene Arbeitsplatz Wuppertals“, so Wilhelm J. Hölzer (Pressesprecher des Fördervereins).
Tochter Ida aus der Schleifer-Familie Friedrichs heiratete 1876 Emanuel Morsbach, der den Kotten weiterführte. Seit 150 Jahren trägt die Schleiferei den Namen Manuelskotten.
Der Kotten ist übrigens auch am Pfingstsonntag geöffnet mit „normalem“ Programm.