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Medienprojekt Wuppertal: „Zu viel“ über Adipositas

Medienprojekt Wuppertal : Filmpremiere: „Zu viel“ über Adipositas

Das Wuppertaler Filmprojekt präsentiert seinen neuen Film „Zu viel“ über Adipositas am 15. November 2022 um 19 Uhr im Hagener Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke (Pelmkestraße 14).

Von Adipositas spricht man, wenn der Fettanteil im Körper übermäßig hoch ist. In Deutschland ist ein Viertel der Erwachsenen von Adipositas betroffen. Nach zahlreichen Diäten und Trainingsprogrammen sehen viele Betroffene nur noch den Ausweg einer verkleinernden Magen-Operation.

Der Dokumentarfilm porträtiert Petra (58), Christian (37) und Nils (21), die an Adipositas erkrankt sind und zeigt ihre Geschichten und ihren persönlichen Umgang mit der Krankheit. Durch den großen Gewichtsverlust seit ihrer Magenverkleinerung hat sich Petras Leben zum Positiven verändert. Mit viel Disziplin und Durchhaltevermögen hält sie ihr Gewicht und motiviert in ihrer Selbsthilfegruppe weitere Betroffene.

Christian, der Gründer des Adipositas Netzwerks NRW kämpft mit einem Rückschlag, nachdem er bereits zweimal operiert wurde. Er bleibt jedoch optimistisch und weiß, dass die Krankheit nicht sein ganzes Leben bestimmen darf. Nils versucht immer wieder mit speziellen Diäten und viel Sport abzunehmen. Nachdem er sein Traumgewicht bereits einmal erreicht hatte, hat er stressbedingt wieder zugenommen. Eine Operation kommt für ihn noch nicht in Frage.

  • Das Plakat zum Film.
    Medienprojekt Wuppertal : Film über Depressionen bei Männern
  • Das Plakat zur Veranstaltung.
    Medienprojekt Wuppertal : Franzi Rockzz und zwölf Kurzfilme
  • Das Plakat zur Filmaktion.
    Medienprojekt Wuppertal : Eine ziemlich „unfaire“ Filmaktion

Die Protagonistinnen und Protagonisten werden in ihrem Alltag begleitet. Rückblickend erzählen sie, wann und warum sie sich für eine Operation oder dagegen entschieden haben und was sich seitdem verändert hat. Der Film hinterfragt, wie sie mit Adipositas leben und welche Rolle die Erkrankung in ihrem Lebensalltag spielt. Neben den negativen psychischen und physischen Auswirkungen wird genauso thematisiert, was ihnen geholfen hat, um einen positiven Umgang mit der Erkrankung zu finden.