Viele Stimmen für das Freibad „Mäh“ in Wuppertal

Freibad : Viele Stimmen für die „Mäh“

In der Diskussion darüber, ob, wann, beziehungsweise in welcher Reihenfolge Wuppertal sich die Sanierung des Freibades Mählersbeck („Mäh“) oder den gläsernen Verbindungsbau zwischen Engelshaus und Museum für Frühindustrialisierung leisten kann, schlagen die Wellen hoch.

Für die SPD sagt Renate Warnecke: „Für uns ist die Sanierung der ‚Mäh‘ ein Muss und steht auf unserer Prioritätenliste der Bauvorhaben weit oben.“ Für die CDU wird Christian Witz deutlicher: Er wirft der Verwaltung vor, das Bad „seit Jahren vergammeln zu lassen.“ Wirtz weiter: „Wir erwarten, dass die Verwaltung die lang versprochene Sanierung des Bades endlich vollzieht. Diese für die Kostenexplosion eines Zwischenbaus zu opfern, birgt die Gefahr, dass Interessen und Menschen in dieser Stadt gegeneinander ausgespielt werden.“

Noch deutlicher wird Ex-CDU-Chef Hermann Josef Richter, heute Vorsitzender des Nächstebrecker Bürgervereins: „Werden fünf Millionen Bundeszuschuss für das Freibad einfach verschenkt, nur um einen geplanten Zwischenbau – der sowieso nicht rechtzeitig fertig wird – zu erstellen?“, fragt er. Und Richter lässt klar durchblicken, dass der Bürgerverein auch über Unterschriftenaktionen nach dem Vorbild eines Bürgerbegehrens nachdenkt.

In einer Stellungnahme hat die Stadt eine zeitliche Verschiebung angekündigt, weil durch die ausgelastete Baubranche die Kosten gestiegen seien. Das Projekt werde aber grundsätzlich nicht in Frage gestellt.

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