"Ich komme wieder!"

Wie hatte er darauf hingearbeitet - ein Mal beim Ironman-Triathlon auf Hawaii sein! Diesen Punkt kann Neu-Südstädter Stavro Petri nun von seiner Liste streichen.

Seit seinem ersten Triathlon 1996 in Neviges hat ihn die Faszination der sportlichen Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen nicht mehr losgelassen. Auch wenn der Anfang nicht ganz so vielversprechend war: "Ich war froh, dass ich überlebt habe. Das Laufen war ein Debakel", erinnert er sich.

Aber Leidenschaft hat naturgemäß auch etwas mit "Leiden" zu tun. Und das hat der Wuppertaler Triathlet während seines ersten Hawaii-Starts deutlich zu spüren bekommen. Bereits beim Start merkte er "dass dort die besten Athleten am Start waren". Doch unter schwierigen Witterungsbedingungen musste Stavro Petri mehr und mehr Minuten auf seine Bestzeiten drauflegen — zum Beispiel beim Radfahren: "Die ersten Radkilometer waren ein großer Spaß. Dann, nach 40 Kilometern, kam der Wind von vorn. Es blies und blies und blies und es ging hoch und hoch und nochmals hoch", erinnert sich Stavro Petri.

Nach zehn Stunden und 42 Minuten erreicht der Wuppertaler endlich das Ziel. "Es gibt kaum etwas Schöneres als diesen Zieleinlauf. Am Meer mit einer gigantischen Stimmung, Scheinwerfern, Blumen und Lichtern überall. Und ich verspreche, ich komme wieder", sagt Stavro Petri. Das Training hierzu hat bereits begonnen.

(Rundschau Verlagsgesellschaft)