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Wuppertaler Marienstraße 41: Sanierung startet am 12. April

Nordstadt : Marienstraße 41: Sanierung startet am 12. April

In der Marienstraße 41 beginnen am 12. April die Bauarbeiten. Es wird nach Angaben des neuen Eigentümers, der „IDEE Planungs- und Ingenieur-Gesellschaft mbH & Co. KG“, bis Ende des Jahres „im Rahmen der denkmalbehördlichen Auflagen in die ursprüngliche Planung zurückgebaut.“

Aus der Immobilie, die viele Jahre als abschreckendes Beispiel für Spekulantentum mittels Abschreibeojekten galt und das zeitweise von Autonomen aus Protest besetzt war, soll ein „KfW-Energieeffizienzhaus-Denkmal entstehen, welches gleichermaßen historische Architektur und die modernsten technischen Möglichkeiten des Häuserbaus vereint“, so Geschäftsführer Hürsehit Kürekli.

Der Plan: „Insgesamt werden sieben kleine, vier mittelgroße SMART-Wohnungen und eine großzügige Ladenfläche mit 130 Quadratmetern barrierefrei im Erdgeschoss mit 40 Quadratmetern eigener Kellerfläche sowie 50 Quadratmetern Innenhof entwickelt. Bei der Realisierung dieser denkmalgerechten Sanierung werden wir sehr gut von der Denkmalbehörde der Stadt Wuppertal begleitet. Diese Kernsanierung als Denkmalobjekt in Kombination mit den energetischen Maßnahmen soll für den gesamten Ölberg ein Sanierungsbeispiel darstellen.“ Interessenten für das Ladenlokal können schon jetzt Bewerbungen einreichen, die Wohnungen werden ab Oktober vermietet.

„Allen Bewohnern des Ölberges ist die Adresse Marienstraße 41 ein Begriff und wird häufig mit unschönen Erinnerungen in Verbindung gebracht. Um diesem Zustand entgegenzuwirken, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht. dieses interessante Objekt im Zentrum des Ölberges vollständig und fachgerecht zu sanieren. Bei dieser Aufgabe wünschen wir uns von allen Seiten eine gemeinschaftliche Unterstützung“, so Kürekli.

Er kündigt an, am 12. April von 9 bis 12 Uhr vor Ort zu sein und „interessierten Nachbarn, Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen bestmöglich zu beantworten“.

 In gut einer Woche rücken die „echten“ Bauarbeiter an.
In gut einer Woche rücken die „echten“ Bauarbeiter an. Foto: IDEE