Friedhof Norrenberg Geld für muslimisches Gräberfeld freigegeben

Wuppertal · Die im Haushaltsplan 2023 vom Rat eingestellten 100.000 Euro für die Herrichtung eines Leichenwaschraums und eines Abschiedsplatzes auf dem geplanten muslimischen Gräberfeld des Norrenberger Friedhofs können jetzt freigegeben werden.

Lukas Twardowski ist der Vorsitzende des Wuppertaler Integrationsausschusses.

Lukas Twardowski ist der Vorsitzende des Wuppertaler Integrationsausschusses.

Foto: SPD

Darüber informiert der Vorsitzende des Integrationsausschusses, Lukas Twardowski. Der SPD-Politiker weiter: „Viele Menschen mit muslimischem Glauben möchten in unserer gemeinsamen Heimatstadt Wuppertal beerdigt werden. Schließlich sind viele hier geboren, haben hier gelebt, geliebt, gearbeitet und zum Aufbau unserer Stadt beigetragen. Derzeit müssen diese Wuppertalerinnen und Wuppertaler nach Essen, Solingen oder Köln ausgewiesen werden, was sich für ihre hinterbliebenen Kinder, Eltern und Freunde ausgrenzend anfühlt.“

Deshalb sei die Stadtverwaltung in der Verantwortung, Bestattungsmöglichkeiten sicherzustellen. Twardowski dankt dem christlichen Friedhofsverband für die Übernahme dieser städtischen Aufgabe – und dem ehrenamtlichen Friedhofsverein an der Krummacherstraße für das jahrelange Engagement zur Schaffung eines künftigen und eigenständigen muslimischen Friedhofs.

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