ESW-Mitarbeiter im Einsatz Große Reinigungsaktion am Busbahnhof Döppersberg

Wuppertal · Der Busbahnhof Döppersberg ist der zentrale Knotenpunkt im Wuppertaler ÖPNV. In Spitzenzeiten fahren dort pro Stunde rund 100 Busse an und ab. Entsprechend ist der 2018 eröffnete Busbahnhof für 65.000 Fahrgäste pro Tag beziehungsweise 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr ausgelegt. Das hinterlässt Spuren, die der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) in Kooperation mit der „WSW mobil“ jetzt beseitigt hat.

 Von li.: ESW-Abteilungsleiter Lukas Kwiotek, ESW-Sachgebietsleiter Andreas Wenger, WSW-mobil-Geschäftsführerin Sabine Schnake, ESW-Betriebsleiter Sascha Grabowski und die ESW-Mitarbeiter Fabrizio Diso und Kemal Erdem.

Von li.: ESW-Abteilungsleiter Lukas Kwiotek, ESW-Sachgebietsleiter Andreas Wenger, WSW-mobil-Geschäftsführerin Sabine Schnake, ESW-Betriebsleiter Sascha Grabowski und die ESW-Mitarbeiter Fabrizio Diso und Kemal Erdem.

Foto: ESW

Bis Mitte Mai haben die ESW-Mitarbeiter Fabrizio Diso und Kemal Erdem dem Busbahnhof in einer zehnägigen Sonderreinigungsaktion eine Frischzellenkur verpasst. Um den Tagesbetrieb nicht zu stören, starteten die Reiniger jeweils erst um 22 Uhr und machten bis 6 Uhr früh – vor dem Start des Berufsverkehrs – „klar Schiff“.

Auf dem ESW-Nachtschichtplan stand die Reinigung von circa 4.100 Quadratmetern Gehwegen und Bussteigen. Vor allem direkt an den Bussteigen und den Sitzgelegenheiten galt es, hässliche Flecken von ausgetretenen Zigaretten und Flüssigkeiten aller Art sowie tausende festgetretene Kaugummis zu entfernen. ESW-Abteilungsleiter Lukas Kwiotek: „Uns ging es darum, den eigentlichen Farbton der Bodenbeläge wiederherzustellen.“ Mit dem Einsatz von Hochdruckreinigern ließ das ESW-Team den Busbahnhof Meter für Meter in neuem Glanz erscheinen.

Bei der Kaugummientfernung half heißes Wasser und 160 Bar aus der Punktstrahldüse, um die Hinterlassenschaften schneller zu lösen. Lukas Kwiotek: „Die Reinigung erfolgte ohne Einsatz von Chemikalien.“ Anschließend spülten die ESW-Reiniger die bearbeiteten Flächen sauber, ehe eine Kehrmaschine der ESW-Frühschicht den Unrat auf der Fahrbahn aufnahm und entsorgte.

Um das gelungene Gesamtbild abzurunden, entfernte der ESW auch gleich diversen Wildwuchs auf dem Areal und machte die Überdachungspfeiler im unteren Bereich und die Mauer zum Bussteig 1 ebenfalls per Hochdruck sauber.

Auch Sabine Schnake (Geschäftsführerin der WSW mobil) war beim Ortstermin voll des Lobes für die ESW-Reinigungsaktion: „Das ist ein ganz hervorragendes Ergebnis für die Aufenthaltsqualität unserer Fahrgäste an diesem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Wuppertal.“

Kein Wunder, dass ESW und WSW am Busbahnhof Döppersberg weiter kooperieren wollen. „Leider ist jede Reinigung nur eine Momentaufnahme“, weiß ESW-Betriebsleiter Sascha Grabowski und ergänzt: „Ich freue mich, dass sich WSW und ESW jetzt darüber austauschen, die erfolgreiche Sonderreinigung in bestimmten zeitlichen Abständen zu wiederholen. Mein besonderer Dank gilt Fabrizio Diso und Kemal Erdem für ihren Einsatz.“