Wasserturm Pfaffenhaus Das „Atadösken“ ist wieder ein Hingucker

Wuppertal · Der denkmalgeschützte Wasserturm Pfaffenhaus an der Hainstraße, von vielen Wuppertalerinnen und Wuppertalern „Atadösken“ genannt, erstrahlt in neuem Glanz. Vom Sockel bis zum Traufgesims erhielt der 43,5 Meter hohe Turm eine neue Außenfassade und einen neuen Anstrich.

Die Sanierung ist erfolgreich abgeschlossen.

Die Sanierung ist erfolgreich abgeschlossen.

Foto: WSW

Das Gesims unterhalb der Dachkante wurde durch eine neue Edelstahlarmierung gesichert. „Insgesamt rund 100 Tonnen Verputz, Beton und Farbe mussten entfernt und fachgerecht entsorgt werden. Während der Arbeiten war der Turm in Christo-Manier verhüllt. Nun ist er wieder in seiner vollen Schönheit weithin sichtbar“, so die Stadtwerke (WSW).

 Das „Atadösken“ ist weithin aus dem Stadtgebiet sichtbar.

Das „Atadösken“ ist weithin aus dem Stadtgebiet sichtbar.

Foto: WSW

Für den neuen Anstrich waren auf 2.000 Quadratmeter Außenhaut über 200 Kilogramm diffusionsoffene Silikatfarbe nötig und fast acht Tonnen Putz. Die Farbgebung hat sich nicht verändert, denn der 1927 erbaute Wasserturm steht unter Denkmalschutz.

Er ist der älteste Hochbehälter in der Wuppertaler Wasserversorgung. Sein Wasserbehälter fasst 488 Kubikmeter Trinkwasser. Die letzte Instandsetzung hatten die WSW Mitte der 1990er Jahre vorgenommen.