Fußball-RL: Samstag gegen RWO WSV: Wozniak will weiße Weste wahren

Wuppertal · Zwei Partien hat Krystian Wozniak bislang als Torhüter des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV absolviert. Sowohl gegen die SSVg Velbert (5:0) als auch beim SV Lippstadt (1:0) kassierte der 26-Jähirge keinen Gegentreffer. Das soll auch am Samstag (6. April 2024) im Heimspiel gegen RW Oberhausen (14 Uhr, Stadion am Zoo) so bleiben.

 WSV-Torwart Krystian Wozniak.

WSV-Torwart Krystian Wozniak.

Foto: Dirk Freund

Wozniak trifft auf einen seiner ehemaligen Vereine. Von 2016 bis 2018 trug er das Trikot der Kleeblätter. Es war seine erste Station im Seniorenbereich, nachdem er in der Jugend bei Warta Poznań in seiner polnischen Heimatstadt und dann in der A-Jugend bei Eintracht Braunschweig gekickt hatte. Aus Oberhausen ging es weiter zur Schalker Reserve (2018 bis 2020), dann zur Dortmunder Zweitvertretung (2020/21) und zum FC Homburg (2021 bis Sommer 2023). In der Winterpause verpflichtete ihn der WSV als Ersatz für Sebastian Patzler (nun 1. FC Bocholt).

„Krystian ist ein sehr guter Torwart mit einer sehr guten Persönlichkeit. Er ist innerhalb der Mannschaft angesehen, weil er grundlegend eine sehr gute Einstellung hat. Nicht nur, wenn er spielt. Auch wenn er nicht gespielt hat, hat er sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobt Trainer Ersan Parlatan, der nach dem 0:3 in Wiedenbrück Wozniak anstelle von Paul Grave in den Kasten berief. „Seine positive Art führt dazu, dass innerhalb der Mannschaft eine positive Stimmung herrscht. Krystian hat seine Chance genutzt und zwei Mal zu Null gespielt, mit dem Duisburg-Spiel (Test über 4x30 Minuten, An. der Red.) sogar drei Mal.“

Wozniak: „Wenn man die Nummer zwei ist, muss man mental immer darauf vorbereitet sein, dass man ins Tor gestellt wird.“ Er bereite sich immer intensiv vor, „damit ich am Ende nicht überrascht bin“. Er freue sich, dass er beim WSV seine Chance bekommen habe. Die Atmosphäre im Stadion am Zoo sei „sehr beeindruckend“, ebenso der Rasen: „Es ist für jeden Torhüter einfacher, wenn die Plätze in Ordnung sind.“ Ohnehin: „Der Wuppertaler SV gehört einfach in die 3. Liga.“ Wozniaks Arbeitspapier läuft momentan noch bis zum Saisonende.

Parlatan: „Es ist immer wichtig im Fußball, kein Gegentor zu bekommen, denn dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen. Wir haben bis auf die Spiele in Wegberg und Wiedenbrück sehr gut verteidigt und wenig Gegentore zugelassen. Ich freue mich für die Mannschaft, aber auch für unsere Torhüter, wenn man zu Null spielt.“ Das soll auch gegen RWO gelingen, hofft der Trainer: „Es ist ein Derby. Wir wollen unsere Siegesserie fortsetzen und haben uns vorgenommen, dieses Spiel zu gewinnen und bis zum Ende der Saison noch viele Punkte zu holen. Wir haben es geschafft, in den Heimspielen immer dreifach zu punkten, und daran wollen wir festhalten.“

Das Saisonziel sei „die bestmögliche Platzierung, es ist alles eng beieinander. Wir wollen uns durchsetzen. Für den zweiten Platz können wir uns nichts kaufen, aber wir möchten ihn trotzdem am Ende der Saison erreichen.“ Denn: „Jeder Spieler, auch die, deren Verträge auslaufen oder die sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen, und wir als Mannschaft sind unter Beobachtung.“

Tom Geerkens und Steve Tunga fallen weiter aus, alle anderen sind fit. Parlatan, der am Dienstag das 3:0 der Oberhausener im Niederrheinpokal-Halbfinale gegen den Oberligisten Sportfreunde Baumberg beobachtete: „RWO hat in seinen Reihen gute Fußballer. Wir müssen mehr wollen als der Gegner.“ Das Team vom Niederrhein ist seit fünf Ligaspielen sieglos (drei Unentschieden nach zwei Niederlagen). Bislang sind rund 1.500 Karten verkauft.

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