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Kanu-DM: KSG Wuppertal hofft auch wieder auf den Achter​

Kanu-DM : KSG hofft auch wieder auf den Achter

21 Kanutinnen und Kanuten der Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal (KSG) sind noch bis Sonntag (3. September 2023), bei der 102. Deutschen Meisterschaft im Kanu-Rennsport am Fühlinger See in Köln vertreten.

Allein acht starten bei den Schülern A: Atir Chachmann, Emma Dittmar, Mara Jungbluth, Vincent Owczarczyk, Jason Siegmeier, Michael Hömberger, Giorgios Grizis und Noah Sanewski, trainiert von Matthias Ebhardt. Eine kleine Schrecksekunde verschaffte dem Team Atir Chachmann, die bei einem Waldspaziergang mit dem Fuß umknickte. Sie wird wohl paddeln können, aber die beiden Laufdisziplinen im Kanumehrkampf – und damit eine gute Platzierung - werden nicht möglich sein.

In der Jugend geht Emil Faulstich als einziger Starter aus Wuppertal an den Start. Nach gesundheitlichen Problemen und einer längeren Pause ist er seit einigen Wochen wieder im Training und laut Trainer Timo Rosenthal auch „ganz gut drauf“. Er wird sich auf allen Einer-Canadier-Strecken und zudem für den KV-NRW mit Johan Fuhrmann (Wiking Bochum) im Zweier und im Vierer versuchen. „Das wird ein Überraschungs-Ei“, sagt Rosenthal, „man kann überhaupt nicht einschätzen, wo Emil derzeit steht. Wenn es gut läuft, ist eventuell sogar eine Nominierung für die Olympic Hope Games eine Woche später in Polen drin. Es kann aber auch das Gegenteil passieren, und die Saison wird endgültig zum Streichergebnis.“

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Bei den Junioren kann Niklas Escher nur im Einer starten. Es gibt in NRW keinen adäquaten Zweierpartner, schon gar nicht bekäme man einen Vierer zusammen. Die beiden anderen Junioren der KSG müssen sich auf ihre gerade begonnenen Ausbildungen konzentrieren.

In der Leistungsklasse gehen auf den Einer-Strecken fünf Sportlerinnen und Sportler an den Start. Allen voran Maximilian Zöllner, der sich nach der verpassten Qualifikation zu internationalen Einsätzen noch mal gegen die nationale Konkurrenz behaupten will. Ferner treten die erstjährigen LK-Fahrer Niels Raeder und Moritz Hasenack und der aus Bochum zurückgekehrte Richard Zimmermann an. Zusätzlich möchte Ex-Marathon-Weltmeister Matthias Ebhardt auf der Langstrecke zeigen, dass er durchaus noch mithalten kann. Alina Burandt fährt auch nur die Langstrecke am Abschluss-Sonntag, denn auch sie hat soeben eine Ausbildung begonnen.

Nachdem überraschenden dritten Platz im Vorjahr schickt die KSG natürlich auch wieder einen Leistungsklasse-Achter an den Start, komplettiert durch Linus Schröder, Lasse Overath und Jan Philipp Strehl. Man darf gespannt sein, ob sich der Knüller des vergangenen Jahres, der dritte Platz hinter den Seriensiegern aus Leipzig und Potsdam, wiederholen lässt. Diese beiden Boote sind in der Regel mit Olympiasiegern und Weltmeistern bestückt und kaum zu schlagen. Der letzte freie Platz auf dem Treppchen wird somit von allen anderen Mannschaften heiß umkämpft.