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Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV empfängt Samstag RW Oberhausen

Fußball-Regionalliga: Samstag gegen Oberhausen : WSV-Trainer Mehnert freut sich auf das „Schlitzohr“

Man merkt es Björn Mehnert deutlich an. Der Trainer des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV freut sich auf das Spitzenspiel am Samstag (16. Oktober 2021) gegen Rot-Weiß Oberhausen, das um 14 Uhr im Stadion am Zoo beginnt. Und das aus gleich vier Gründen.

Die Tabellensituation: Der Zweite trifft auf den Dritten. Während Oberhausen vor Saisonbeginn seine Ansprüche durchaus offensiv verkündet hat, hielt sich der WSV zurück. Man wolle den Weg, der seit der Winterpause beschritten worden sei, fortsetzen, formulierte es der Sportliche Leiter Stephan Küsters im Sommer. Und so sind die Rot-Blauen jetzt in der komfortablen Lage, ohne Druck anzutreten und im Erfolgsfall weiter ganz oben mitzumischen. Am kommenden Samstag (23. Oktober) steigt dann um 14 Uhr in Velbert das Derby beim KFC Uerdingen.

Die personelle Situation: Alle verfügbaren Spieler haben am Freitag das Abschlusstraining komplett absolviert – und damit auch die zuletzt angeschlagenen Felix Backszat und Noah Salau. „Die medizinische Abteilung hat richtig Gas gegeben“, lobt der Chefcoach. „Wenn es über Nacht keine Reaktionen gibt, was natürlich immer möglich ist, stehen alle zur Verfügung.“ Abgesehen von Lion Schweers (Rot-Sperre), Kevin Hagemann, Christopher Schorch und Joelle Tomczak (beide verletzt).

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Die Kulisse: Nach Rundschau-Informationen sind bislang rund 1.300 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Damit besteht die Hoffnung, mal wieder mehr als 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an der Hubertusallee begrüßen zu dürfen. Zumal die Wetterprognose mit einem Mix aus Sonne und Wolken überaus ordentlich ist. Gegen die Schalke U23 kamen 1.084 Fans, gegen Homberg 1.436, gegen Fortuna Köln 1.800, gegen RW Essen 4.040 und gegen Rödinghausen 1.187. Einlass ist ab 12:30 Uhr, dann öffnen auch die Tageskassen.

Der Gegner: „Es ist ein Traditionsduell. Und gegen Terra (RWO-Trainer Mike Terranova, Anm. der Red.) macht es immer Spaß“, sagt Mehnert. „Er liefert eine phänomenale Leistung ab und wird nicht umsonst ,Fußballgott‘ genannt. Er steht für ehrlichen Fußball und ist ein ausgewiefter Fuchs und ein Schlitzohr. Das war er schon als Mitspieler.“ Der WSV-Trainer erwartet nicht, das RWO mauert: „Terra ist als ehemaliger Stürmer niemand, der nur auf Konter setzt. Seine Teams sind immer aktiv, physisch stark, präsent und robust.“ Eine Eigenschaft, die allerdings auch die Rot-Blauen in weiten Teilen der bisherigen Saison auszeichnet.