Klarer könnten die Rollen zuvor nicht verteilt sein. Der Gastgeber hat den Aufstieg in die 3. Liga längst noch nicht aufgegeben. Gewinnen die Kleeblätter gegen den WSV und am Dienstag (28. April) das Nachholspiel beim Bonner SC, liegen sie maximal drei Punkte hinter Spitzenreiter Fortuna Köln (Samstag gegen den SC Wiedenbrück).
„Wir wissen, worauf es ankommt, und wollen gemeinsam mit unseren Fans den nächsten Heimsieg feiern“, sagte RWO-Mittelfeldspieler Luca Schlax den Vereinsmedien. Mit einem Schnitt von 2.979 Fans ist Oberhausen der Zuschauermagnet der Liga. Diesmal könnte die 3.000er Marke fallen. (Bilder)
WSV verliert gegen RWO
Beim WSV hat sich die Lage in dieser Woche unterdessen kaum verbessert. Zwar verlor die Spielvereinigung Velbert die Nachholpartie gegen Borussia Dortmunds U23 mit 1:2 und rangiert damit weiter „nur“ einen Punkt vor den Rot-Blauen auf Rang 16.
Der ist aber nur dann bedeutsam, wenn Fortuna Düsseldorf aus 2. Liga absteigt (die Rundschau berichtete). Die Landeshauptstädter gewannen aber am Freitag das Kellerduell gegen Dynamo Dresden mit 3:1 und haben damit zumindest vorübergehend die Abstiegsplätze verlassen.
Und so hilft dem WSV im Grunde nur eine faustdicke Überraschung im Niederrheinstadion – ein Dreier nach zuletzt acht Auftritten ohne Sieg. Nach Subaru Nishimura hat nun auch Celal Aydogan seine Rotsperre abgesessen. Das Hinspiel verlor der WSV im Stadion am Zoo vor 2-436 Fans durch einen Treffer von Lucas Halangk in der Nachspielzeit mit 2:3. Bis zur 87. Minute hatten die Bergischen durch Tore von Daiki Kamo und Ronay Arabaci noch 2:1 geführt.
Schiedsrichter der Partie ist Yannick Sager, der von Jörn Schäfer und Dominic Stock unterstützt wird. In den letzten drei Auftritten trifft der WSV auf den FC Gütersloh (2. Mai, Stadion am Zoo), reist zur U23 von Fortuna Düsseldorf (9. Mai) und empfängt den Bonner SC (16. Mai) – jeweils um 14 Uhr.