Die Stimmen nach dem Sieg WSV-Torwart Patzler: „Haben wir es wieder umgebogen“

Wuppertal · Drittes Spiel, dritter Sieg: Durch das 3:1 (1:1) bei der U23 des FC Schalke 04 hat der Wuppertaler SV zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga West übernommen. Entsprechend zufrieden waren Offizielle, Spieler und Fans. Die Stimmen aus dem Gelsenkirchener Parkstadion.

Freude bei WSV-Sportchef Gaetano Manno (2.v.re.).

Freude bei WSV-Sportchef Gaetano Manno (2.v.re.).

Foto: Dirk Freund

Hüzeyfe Dogan (Trainer des Wuppertaler SV): „Das war eine gigantische Stimmung hier, die Fans haben uns über 90 Minuten wieder phänomenal unterstützt. Wir haben uns mit dem Sieg bedankt. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, haben 20, 30 Minuten sehr gut gespielt. Dann haben wir eine kleine Schwächephase gehabt. Nach der Pause waren wir aber wieder präsent und hatten Möglichkeiten. Unsere Einwechselspieler haben wieder eine super Moral bewiesen. Das zeichnet sie aus. Auch nach dem 1:1 spielen wir weiter nach vorne.“

Charlison Benschop (WSV-Stürmer): „Es war hart, aber es sind drei Punkte. Wir können das Spiel schneller entscheiden für uns, wenn wir etwas klarer spielen. Mit den Einwechslungen können wir immer noch etwas bewirken. Wir sind eine Mannschaft und machen alles zusammen.“

Sebastian Patzler (WSV-Torwart): „Das war ein hartes Stück Arbeit. Die jungen Truppen sind nicht so erfahren, aber sie marschieren. Man muss immer präsent und aggressiv sein. Schalke war heiß und hat uns in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten bereitet. Dann haben wir es wieder umgebogen.“

Bilder: WSV gewinnt bei Schalkes U23​
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WSV gewinnt bei Schalkes U23

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Gaetano Manno (Sportlicher Leiter des WSV): „Ich bin zwar etwas heiser, aber ich habe immer dran geglaubt. Wenn man die letzten beiden Spiele sieht und wie die Mannschaft Charakter gezeigt hat, habe ich gehofft, dass noch was kommen wird. Und es waren immer die Ansätze da. Und so ist es auch passiert. Meiner Meinung war es auch verdient, weil wir in den ersten 30 Minuten die bessere Mannschaft waren und das 2:0 machen müssen, etwa durch Korzuschek und Benschop. Danach war Schalke gut, das muss man sagen. Aber man muss auch sehen, gegen wen wir gespielt haben – und von den ersten drei Spielen zweimal auswärts gegen drei Topmannschaften. Da kann man stolz sein auf die Mannschaft.“

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