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Wuppertaler Bürgerbudget: Anmeldungen nun bis zum 26. März

Bürgerinnen- und Bürgerbudget : Anmeldungen nun bis zum 26. März möglich

Die Anmeldefrist für das Wuppertaler Bürgerinnen- und Bürgerbudget ist bis zum 26. März verlängert worden.

„Bei den bereits vorliegenden Eingaben spielen erfreulicherweise auch schon ganz unterschiedliche Themenschwerpunkte eine Rolle. Themen sind Soziales und Gesundheit, Umwelt und Natur bis hin zu Stadtentwicklung und Stadtplanung“, begründet die Verwaltung die Entscheidung. „Dennoch möchte das Team Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement der Stadt auch im vierten Lauf des Projektes möglichst vielen Wuppertalern eine Teilnahme ermöglichen. Deshalb hat sich das Team entschieden, die Frist, in der Ideen eingereicht werden können, zu verlängern.“

In diesem Jahr stellt die Stadt in Kooperation mit der Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal, der BARMER sowie den Firmen KNIPEX und WuXi Biologics ein Budget in Höhe von 215.000 Euro für gemeinwohlorientierte Ideen aus der Bürgerschaft zur Verfügung.

In mehreren Abstimmungsphasen können alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler für ihre Lieblingsprojekte abstimmen und so entscheiden, welche der Ideen am Ende tatsächlich umgesetzt werden. Seit dem 1. März können Ideen über die Dialogplattform www.talbeteiligung.de/buergerinnenbudget2023 eingereicht werden. Dafür müssen sich Interessierte einmalig mit einer E-Mail-Adresse registrieren. Alternativ kann der eigene Vorschlag auch per Mail, Brief, telefonisch oder in einer der zwölf Bezirksstationen abgegeben werden.

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Wer eine Projektidee hat, sollte diese dringend bis zum 26. März einreichen und dabei folgende Kriterien beachten: Die Idee muss auf dem Stadtgebiet und in der Zuständigkeit der Stadt oder in der Zuständigkeit der Ideengeber liegen, darf maximal 50.000 Euro kosten und muss innerhalb von zwei Jahren umsetzbar sein. Und, ganz wichtig: Sie soll einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Nach der Ideeneinreichung im März geht es weiter mit einer ersten digitalen Abstimmungsphase um die TOP 100, bevor dann alle Interessierten am 16. Mai beim Gemeinwohlcheck darüber beraten, welche der Ideen am meisten zum Gemeinwohl in der Stadt beitragen. Diese werden in der Verwaltung noch mal auf Herz und Nieren geprüft und im Anschluss für die finale Abstimmungsphase freigegeben.

Ende September stehen die Gewinnerprojekte fest, sie werden in den Jahren 2024/25 umgesetzt.