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Wuppertaler „Aktionsbündnis Hochwasserhilfe“ gegründet

Koordination der Aktivitäten : Wuppertaler „Aktionsbündnis Hochwasserhilfe“ gegründet

Zahlreiche lokale Hilfsorganisationen haben am Donnerstag (22. Juli 2021) das „Aktionsbündnis Hochwasserhilfe“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die zahlreichen Aktivitäten rund um die Hochwasserhilfen und die Spendenzahlungen an die Betroffenen zu bündeln und zu koordinieren. Das Treffen fand im Sparkassenturm in Elberfeld statt.

Anwesend waren Marion Grünhage und Veronika Wimmer von der Diakonie Wuppertal, Renate Warnecke und Frank Gottsmann von der Arbeiterwohlfahrt (Kreisverband Wuppertal), Dr. Wolfgang Kues vom Caritasverband Wuppertal, Hendrik Walder von „Wuppertaler in Not“ sowie Gunther Wölfges von der „Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal“. Außerdem nahmen Martina Eckermann von der Stadt Wuppertal sowie Ulrich Zander von der Feuerwehr Wuppertal an teil.

Wuppertalerinnen und Wuppertaler, die vom Hochwasser betroffen sind, können nun ganz unkompliziert im Rahmen eines einheitlichen Antragsverfahrens bei einer der genannten Wuppertaler Hilfsorganisationen Spendengelder beantragen. In einem ersten Schritt sollen alle Haushalte schnell und unbürokratisch bis zu 3.500 Euro erhalten. Hier orientiert sich das Wuppertaler Aktionsbündnis Hochwasserhilfe an den Zahlungen des Landes NRW. „Betroffene können also sicher sein, dass sie schnellzusätzliche finanzielle Unterstützung bekommen – ergänzend zu den staatlichen Hilfen. Spenderinnen und Spender haben wiederum die Garantie, dass ihr Geld fair und wirksam da ankommt, wo es tatsächlich jetzt akut gebraucht wird– egal an welche Wuppertaler Organisation sie gespendet haben“, so das Bündnis.

In einem zweiten Schritt sollen weitere Gelder an besonders betroffene Wuppertalerinnen und Wuppertaler ausgezahlt werden. Wer zusätzliche Spenden erhält, wird das „Aktionsbündnis Hochwasserhilfe“ gemeinsam für jeden Einzelfall bewerten und entscheiden. Weitere Hilfsorganisationen können sich dem Aktionsbündnis anschließen.