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„SprInt“ zu Besuch bei der Kanzlerin

Integrationsmittler : „SprInt“ zu Besuch bei der Kanzlerin

Die Wuppertaler „SprInt“-Initiative gehörte zu den zehn Finalisten für die Verleihung des Nationalen Integrationspreises 2019. Deshalb wurden ihre Vertreter jetzt ins Bundeskanzleramt eingeladen und von der Jury in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewürdigt.

In ihrer Laudatio auf die gemeinnützige „SprInt“ hebt Jurymitglied Naika Foroutan hervor: „Die Genossenschaft bietet sichere Arbeitsverhältnisse für Zugewanderte, die als Integrationsmittler wiederum neuen Zuwanderern die Integration in Deutschland im Alltagsleben, wie beispielsweise durch Erziehungshilfe, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, wesentlich erleichtern. Der Wirkungskreis ist angesichts dieses Multiplikatoreneffekts sehr groß. Die Integrationsmittler stehen für gelungene Integration.“ Neben der Integrationsforscherin Foroutan gehören der Jury außerdem Fußballprofi Sami Khedira, Autor Ahmad Mansour sowie die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth an. Juryvorsitzender ist Frank-Jürgen Weise, ehemaliger Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Achim Pohlmann, Vorstandsmitglied von „SprInt“: „Wir freuen uns sehr, dass uns die Jury bei der Bewerbung um den Nationalen Integrationspreis auf die Liste der zehn besten Kandidaten gesetzt hat. Auch wenn wir nicht Sieger geworden sind, ist es für uns eine besondere Ehre, dass die Arbeit und die Ziele der „SprInt“ eG so viel Anerkennung gefunden haben.“ „SprInt“, so Pohlmann, stehe für eine professionelle Sprach- und Integrationsmittlung: „Unsere ausschließlich sozialversichert angestellten Mitarbeiter sind wichtige Brückenbauer zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und Fachpersonal im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen. Sie bauen Verständigungsbarrieren ab und ermöglichen Teilhabe und effektive Zusammenarbeit.“

Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes, der „SprInt“ für den Preis nominierte: „Wir sind stolz, eine so innovative Genossenschaft unter unserem Dach zu haben.“