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SEK-Einsatz in der Wuppertaler Espenstraße​

Elberfeld : SEK-Einsatz in der Espenstraße

Ein Spezialeinsatzkommando hat am Samstag (9. Dezember 2023) einen 31-Jährigen in seiner Wohnung in der Wuppertaler Espenstraße überwältigt. Nachbarn hatten gegen 13:40 Uhr der Polizei gemeldet, dass der Mann daheim randaliere.

Umgehend rückte die Polizei an, traf nach wenigen Minuten vor Ort in der in der Südstadt gelegenen Straße ein und sperrte den Bereich um das betreffende Haus großräumig ab. Die Beamten verschafften sich zunächst einen Überblick über die Lage, die räumlichen Gegebenheiten innerhalb des Gebäudes sowie die Personalien des 31-Jährigen. (Bilder)

Anschließend versuchten sie, mit ihm in Kontakt zu treten und ihn dazu zu bewegen, seine Wohnung zu verlassen. Das lehnte er aber kategorisch ab. Derweil konnte eine Selbstgefährdung nicht ausgeschlossen werden. Als alle Überzeugungsversuche, sich freiwillig dem SEK zu stellen, letztlich ergebnislos blieben, starteten die Spezialkräfte den finalen Einsatz. Die Spezialkräfte brachen zu diesem Zweck die Tür auf und drangen blitzschnell mit Hilfe eines Diensthundes in die Wohnung ein. Sie konnten den 31-Jährigen nach wenigen Sekunden unter Kontrolle bringen, ihn sichern und ihm Handschellen anlegen.

Bei dem Zugriff zog sich der Mann noch nicht näher bekannte Verletzungen zu. Diese wurden noch vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde er unter entsprechender polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht, wo er auch auf seinen psychischen Zustand hin untersucht wurde.

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Die Kriminalpolizei hat derweil die Ermittlungen aufgenommen, warum der Mieter ausgerastet war. Dazu befragte sie unter anderen die Nachbarinnen und Nachbarn, Ob er längerfristig in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird, entscheiden die Ärzte nach entsprechender Begutachtung.

Während des Polizei- und SEK-Einsatzes war die Espenstraße komplett gesperrt. Insgesamt entstanden aber nur kleinere Verkehrsbehinderungen.

(jak)