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Positive Nachrichten aus der Wuppertaler Mirke: Bundesförderung kann fließen

Positive Nachrichten aus der Mirke : Bundesförderung kann fließen

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh begrüßt, dass sich die Stadt Wuppertal ihrer Verantwortung stellt und den Eigenanteil sowie die Haftung für die Fördermittel für den Umbau des Freibads Mirke übernimmt. Dies sei angesichts von drei Millionen durch den Bundestagsabgeordneten eingeworbenen Bundesmitteln der logische und projektnotwendige nächste Schritt.

Lindh kritisiert, dass zuvor Unstimmigkeiten und Ungewissheit für den Betreiber- und Förderverein entstanden, die vermeidbar gewesen wären: „Die Fördermittel für die Mirke dürfen nicht verstreichen. Diesem Ziel sind wir ein gutes Stück näher. Ich begrüße es, dass die Stadt zu den mit dem Einreichen der Projektskizze verbundenen Zusagen steht und die notwendigen Schritte unternimmt, um den Umbau des Freibads Mirke zu realisieren.

Allein verwundert es, dass trotz der parteiübergreifenden Zustimmung durch den ausgeschiedenen und den amtierenden Oberbürgermeister erst deutlicher Protest aus der Wuppertaler Bevölkerung nötig war, um diesen nächsten Schritt zu gehen. Die Förderung würdigt das jahrelange Engagement der Ehrenamtlichen des Fördervereins, die viele Hürden nehmen mussten, um dem Bad weiterhin eine Zukunft zu schenken. Das Freibad Mirke ist ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die fatale Spirale der kommunalen Armut durchbrochen werden kann. Ich werde auch weiterhin dafür arbeiten, dass es mehr solcher Momente zu feiern gibt.

Umso wichtiger ist es, dass der finanzielle Impuls, der in Berlin eingeworben werden konnte, nun auch mit aller Entschlossenheit umgesetzt werden kann. Viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler haben in den vergangenen Wochen ihre Unterstützung für dieses Projekt ausgedrückt. Das zeigt, dass wir gegenüber dem Haushaltsauschuss in Berlin auf das richtige Vorhaben gesetzt haben und die Realisierung des Naturfreibads einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten wird. Zivilgesellschaft, Bund und Kommune müssen in diesen wichtigen Fragen an einem Strang ziehen.“