„Die Betrugsmaschen gleichen sich: Mal ruft ein falscher Polizeibeamter an, mal ist es ein vermeintlicher Enkel, Bankmitarbeiter oder Staatsanwalt. Den Betroffenen werden erfundene Geschichten über tödliche Unfälle, Einbruchserien in der Nachbarschaft oder drohende Bankraube erzählt. Eines ist bei all diesen Anrufen gleich: Es wird Druck auf die Seniorinnen und Senioren aufgebaut – oft über Stunden“, heißt es aus dem Präsidium.
Nicht selten übergeben die Betroffenen Bargeld, Gold oder Schmuck und stellen erst im Nachhinein fest, dass sie auf Betrügerinnen und Betrüger hereingefallen sind. Daher macht die Polizei erneut auf die Präventionskampagne „Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen“ aufmerksam.
Die Tipps:
● Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch klingt.
● Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei unter der 110 an!
● Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert werden.
● Sprechen Sie nicht mit Betrügern – sondern mit Ihren Angehörigen: Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
● Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
● Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und Betrüger!
● Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände entgegen. Erst recht nicht als Kaution.