An der Kolpingstraße Zum Lernen und Austausch: Jugendbibliothek umgestaltet

Wuppertal · Mit einer Spende der Sparkassenstiftung hat die Stadtbibliothek Wuppertal ihre Jugendbibliothek, den sogenannten „4Teens“-Bereich in der ersten Etage der Zentralbibliothek an der Kolpingstraße, neu ausgestattet.

Das neue Ambiente der Jugendbibliothek.

Foto: Stadtbibliothek Wuppertal

Neben einer neuen Farbgestaltung der Wände in kräftigem Türkis sorgen zwei neue Akustiksessel, vier Sitzsäcke und weitere Einrichtungselemente für ein modernes und funktionales Ambiente, in dem es nun auch mehr Lern- und Gruppenarbeitsplätze für Jugendliche als bisher gibt.

Die beiden neuen Akustiksessel bieten Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Lesen, zum Hören von Musik oder Hörbüchern sowie zum Arbeiten mit Laptop oder Tablet. Per Bluetooth können Jugendliche ihre Smartphones mit den Sesseln verbinden und so ihre Lieblingsmusik direkt über die integrierten Lautsprecher hören. Bei der Auswahl der dunkelblauen Sesselfarbe wurden Jugendliche zuvor beteiligt: Die Besucherinnen und Besucher des regelmäßigen Jugendtreffs „Bib4Teens“ konnten ihre Wünsche dafür einbringen.

Einer der beiden Akustiksessel und weitere Anschaffungen für den Raum wurden durch eine Spende der Sparkassenstiftung Wuppertal an den Förderverein der Stadtbibliothek finanziert. „Vor allem die modernen Sessel sind ein wichtiger Bestandteil des neu gestalteten Jugendbereichs. Wir danken der Sparkassenstiftung sehr für die Spende, die entscheidend dazu beigetragen hat, das neue Angebot umzusetzen“, betont die stellvertretende Bibliotheksdirektorin Maria Finta, die die Jugendbibliothek verantwortet.

Ergänzt wird die neue Ausstattung zudem durch vier flexibel einsetzbare Sitzsäcke, die für spontane Gespräche, kreative Workshops, Gaming-Angebote oder entspanntes Lesen genutzt werden können. Ein mobiler Bildschirm steht für Workshops, Präsentationen und Gaming-Angebote bereit. Die viel genutzten Arbeitsplätze wurden zudem mit Tischlampen ausgestattet, die für eine angenehme Lernatmosphäre sorgen sollen.

Auch die Präsentation von Projektergebnissen wurde mitgedacht. „Bilderrahmen ermöglichen, Arbeiten aus Workshops und Projekten von Jugendlichen auszustellen. Das stärkt die Identifikation mit der Bibliothek als Treffpunkt und sorgt für wechselnde Einblicke in die Arbeit der jungen Menschen“, so die Verwaltung.

„Unser Ziel ist es, den Jugendbereich als vielseitigen Lern- und Begegnungsort für Jugendliche und Schulklassen weiterzuentwickeln“, erklärt Maria Finta. „Mit der Neugestaltung schaffen wir mehr Möglichkeiten für unterschiedliche Nutzungsformen und stärken zugleich die Aufenthaltsqualität und die pädagogische Funktion des Raums – ganz im Sinne des Strategiekonzepts der Stadtbibliothek.“