Vorgesehen sind neun volle und zwölf halbe Gruppen an den folgenden Standorten: Birkenhöhe, Donarstraße, Fritz-Harkort-Schule, Gebhardtstraße, Gewerbeschulstraße, Haselrain, Hesselnberg, Hombüchel, Königshöher Weg, Küllenhahn, Leipziger Str./Sankt Michael-Schule, Matthäusstraße, Nathrather Straße, Nocken, Radenberg, Rottsieper Höhe, Rudolfstraße / Europaschule, Schlüssel / Corneliusschule, Thorner Straße und Uellendahl. Insgesamt umfasst das Vorhaben 15 neue OGS-Gruppen.
Nach der geplanten Erweiterung erreichen 7.341 Plätze an Grundschulen und 114 Plätze an Förderschulen den offenen Ganztag. Die Versorgungsquote beträgt damit nach Angaben der Stadt 51,1 Prozent. (Bilder der Demo im Februar 2024)
Demo für bessere OGS-Angebote
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff: „Der weitere Ausbau der Offenen Ganztagsschule stärkt die Chancengerechtigkeit unserer Kinder und sichert ihnen verlässliche Betreuungsstrukturen.“ Bildungsdezernentin Annette Berg: „Mit der Erweiterung schaffen wir mehr Plätze und investieren nachhaltig in eine ganztägig nutzbare Lern- und Lernverpflegungslandschaft zur Gestaltung von Bildung, Betreuung und Erziehung an unseren Grundschulen.“
„Zum Schuljahr 2026/2027 fehlen weiterhin 933 Ganztagsplätze, wobei einzelne Förderschulen zusätzlichen Bedarf melden. Darüber hinaus prüfen mehrere Grundschulen den Übergang zu Offenen Ganztagsschulen, dazu sind aber bauliche Erweiterungen, insbesondere Mensen, erforderlich“, heißt es aus dem Rathaus.
Hierbei unterstützt das Gebäudemanagement Wuppertal (GMW) die Planungen und Bauverfahren. Betriebsleiterin Mirja Montag: „Moderne Räume, flexible Möbel und passende Infrastruktur sind die Grundlage für eine effektive ganztägige Nutzung unserer Standorte.“
So sollen an den Grundschulen Hammersberger Weg und Am Dönberg per Beschluss ein Erweiterungsbau beziehungsweise Neubau entstehen. Die neuen Gebäudeteile sollen durch Mensen und Aufenthaltsräumen zusätzliche OGS-Plätze schaffen. Bei entsprechender Beschlusslage durch die Politik können beide Planungen in diesem Jahr starten und zum Schuljahr 2027/28 weitere Ganztagsplätze schaffen.
Die Verwaltung verfolgt das Ziel einer ganztägigen Raumnutzung an möglichst vielen Standorten. Dazu setze man „auf flexible Möbel und Verteilerküchen, um Mittagsverpflegung sicherzustellen. Fördermittel aus dem OGS-Investitionsprogramm unterstützen zudem notwendige Modernisierungen und Erweiterungen.“
Für den notwendigen Ausbau der OGS-Gruppen plant die Stadt einen jährlichen Eigenanteil von rund 150.000 Euro, der im Haushalt verankert wird. „Im Haushaltsplanentwurf 2026/2027 sind 400.000 Euro als Eigenmittel für den Ausbau von 40 Gruppen vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt zum 1. August 2026, sofern die vorgegebenen Rahmenbedingungen erfüllt sind und die Politik in der Ratssitzung Ende Februar dem Vorhaben zustimmt“, so die Stadtverwaltung.