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Zoo-Quiz: 5x1 Karte zu gewinnen!: Niedlich mit scharfen Krallen

Zoo-Quiz: 5x1 Karte zu gewinnen! : Niedlich mit scharfen Krallen

Endlich gibt es sie wieder im Wuppertaler Zoo — die Roten Pandas oder Katzenbären. Bereits in den 70er und Anfang der 80er Jahre lebten die auch Kleine Pandas genannten Tiere in der damals neu errichteten Erdmännchenanlage.

Vor einer Woche kamen die beiden anderthalbjährigen Ambu und Uma aus dem Colwyn Bay Zoo nach Wuppertal und wurden sofort zu Publikumslieblingen, obwohl sie zurzeit nur sehr schwierig zu sehen sind. Da ihre eigentliche Anlage noch nicht fertig ist, leben Uma und Ambu in einem Ersatzgehege, das normalerweise für die Überwinterung von Vögeln vorgesehen ist.

Dieses Gehege findet man auf dem Weg zwischen Direktionshaus und Vogelhaus. Mit etwas Geduld kann man die beiden possierlichen Tiere aber sehr gut beobachten, wenn sie durch ihre Anlage streifen. Außerdem sind die beiden Pandamädchen überhaupt nicht scheu und scheinen ihr neues Publikum zu genießen.

Die Bilder:

Die Roten Pandas begeistern die Zoobesucher besonders durch ihr Kindchenschema. Selbst ein älterer Panda sieht noch niedlich aus mit seinem rötlich braunen Fell, dem rundlichen Kopf, den aufgestellten Ohren und der weißroten Gesichtsmaske.

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Rote Pandas kommen aus dem Himalaya und dem Südwesten Chinas, sie kommen also mit unserem derzeitigen Wetter sehr gut zurecht. Obwohl sie zu den Raubtieren gehören, sind die Roten Pandas Vegetarier, die sich hauptsächlich von Bambus, aber auch von Wurzeln und Gräsern ernähren, ab und zu erbeuten sie Insekten und kleinere Nagetiere.

So possierlich und harmlos die Kleinen Pandas wirken, so haben sie doch eine gute Waffe, um sich zur Wehr setzen zu können, nämlich ihre scharfen Krallen. Rote Pandas stehen seit 2008 auf der roten Liste, weltweit gibt es weniger als 10.000 freilebende Tiere. Der Lebensraum wird immer knapper, außerdem werden sie stark bewildert.

Im Wuppertaler Zoo sollen die Roten Pandas zusammen mit den Mishmi-Takinen ein neues Gehege beziehen. Zurzeit leben dort allerdings die Milus, deren neue Anlage noch nicht fertiggestellt werden konnte. Sobald die Milus umgezogen sind, werden deren Gehege und das der Mishmi-Takine zusammengelegt und neu gestaltet. Dort wird man die Roten Pandas besser beobachten können. Allerdings wird auch dann Geduld gefragt sein, denn Ambu und Uma sind wie alle ihre Artgenossen nachtaktiv. Tagsüber liegen sie meist in einer Astgabel oben in den Bäumen und verschlafen den Tag.

Unsere Frage: Wie viele freilebende Rote Pandas gibt es ungefähr weltweit?

a) etwas unter 1.000
b) etwas unter 10.000

Mailen Sie die Lösung mit dem Stichwort "Zoo-Quiz 209" an verlosung@wuppertaler-rundschau.de

Die fünf Gewinner erhalten je eine Tageskarte für den Zoo. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Übrigens: Weitere Bilder der Rundschau-Fotografin Barbara Scheer finden unter www.scheeba-fotos.de

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