In den Jahren 2026/27 stehen insgesamt sieben Spielplätze und vier Bolzplätze auf der Prioritätenliste. Sie sollen grundlegend modernisiert werden. Das Budget dafür liegt insgesamt bei 1,68 Millionen Euro, die sich auf 800.000 Euro aus dem städtischen Haushalt und Fördermittel verteilen.
Aktuell wird auf den Spielplätzen Werther Hof und Rabenstraße gebaut. Die Anlagen Loher Straße und Bergstraße wurden in diesem Frühjahr fertiggestellt. Dafür wurden 970.000 Euro investiert. Weitere Spielplätze werden mit Fördermitteln des Landes neu gestaltet. Investiert werden dafür 3,85 Millionen Euro.
Für die Kinderspielplätze Heubruch und Ludgerweg stehen 950.000 Euro bereit. Der Kinderspielplatz Heubruch wird durch die Städtebauförderung ISEK Barmen getragen, der Projektentwickler Aurelis übernimmt in dem Fall den Eigenanteil. Der Mehrgenerationenpark Ronsdorf wurde mit zusätzlichen Haushaltsmitteln gestemmt.
2023 wurden die Spielplätze Am Untergraben, Friedrichsplatz und Kluse neu gebaut, 2024 die Plätze Schniewindscher Park, Rosenau und Mohrhennsfeld. 2025 erhielten die Spielplätze Rottscheidter Straße, Hans-Böckler-Straße, Westring/Engelshöhe, Münzstraße und Am Anger ein neues Gesicht. Für die Jahre 2023/24/25 hat die Neubauabteilung 4,285 Millionen Euro für Spielplätze ausgegeben.
Von 2023 bis 2025 sind unterdessen insgesamt 34 Spielplätze für rund 5,7 Millionen Euro saniert und aufgewertet worden. Spielgeräte wurden ersetzt, Fallschutz saniert, Spielflächen wieder fit gemacht. Die Unterhaltungsabteilung hat 1,447 Millionen Euro investiert.
Im laufenden und kommenden Jahr fließen rund 8,2 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von Kinderspielplätzen. Im Bereich Bauunterhaltung West stehen elf Spielplätze auf der Liste, die Gesamtinvestitionen betragen 732.700 Euro. Die Bauunterhaltung Ost hat neun Kinderspielplätze auf dem Plan, das Budget beträgt 557.000 Euro.
„Das Thema Spielplätze liegt mir am Herzen“, sagt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. „Gerade in dicht besiedelten Quartieren sind Spielplätze ganz wichtige Treffpunkte und bieten allen Kindern die Möglichkeit, sich zu bewegen und gemeinsam draußen zu spielen. In den vergangenen Jahren ist schon sehr viel passiert, viele Plätze konnten wieder richtig schön gemacht werden. Nun nehmen wir wieder ordentlich Geld in die Hand, um weitere Plätze entweder ganz neu zu bauen oder zu sanieren. Das ist für mich eine Investition in die Zukunft und ein Gewinn für alle – für Kinder, Familien und Anwohner gleichermaßen.“
Dr. Katrin Linthorst (Dezernentin für Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht): „Die Sanierung der Spielplätze ist eine Mammutaufgabe. In den vergangenen beiden Jahren haben wir bereits etliche Spielplätze wieder auf Vordermann gebracht, im laufenden und kommenden Jahr sollen wieder etliche folgen. Dabei helfen uns Förderprogramme, Investoren- und Erschließungsprojekte. Die Stadt Wuppertal investiert in den kommenden zwei Jahren rund 8,2 Millionen Euro in die Sanierung und Aufwertung von insgesamt 41 Kinderspielplätzen. Das ist für uns Herausforderung und Motivation zugleich.“
Annette Berg (Dezernentin für Soziales, Jugend, Schule und Integration): „Die Aufgabe, die Spielplätze wieder fit zu machen, ist ein Gemeinschaftswerk: Das Ressort Grünflächen und Forsten plant und baut, der Fachbereich Jugend und Freizeit legt die pädagogische Grundlage. Besonders wichtig ist hierbei die Nutzerbeteiligung. Gemeinsam mit Akteuren im Stadtteil werden Kinder und Jugendliche nach ihren Wünschen und Bedarfen gefragt. Die Ergebnisse werden in die Planung mit einbezogen. So bekommen wir Spielplätze, die mit Spaß und Freude genutzt werden.“
Das Ressort Grünflächen und Forsten und der Fachbereich Jugend und Freizeit arbeiten gemeinsam an den Projekten. „Beide Einheiten sind im engen Kontakt mit den Bezirksvertretungen. Die BVen stellen freie Budgetmittel bereit, mit denen sie die Sanierung von Kinderspielplätzen erheblich unterstützen und immer wieder neue Chancen schaffen. Ziel ist wertvoller Spielraum im fußläufigen Umfeld für die Kinder in Wuppertal“, erklärt die Verwaltung.
Und weiter: „Nach der Nutzerbeteiligung durch den Fachbereich Jugend und Freizeit liegen die Umsetzungsplanung und Bauleitung in der Hand des Ressorts Grünflächen und Forsten. Das Planen und Bauen aus einer Hand ist eine Besonderheit, die Schnelligkeit und Orientierung am Bedarf von Kindern und Jugendlichen vor Ort sicherstellt.“