Neue Zahlen: Jugendarbeitslosigkeit steigt in Wuppertal deutlich

Neue Zahlen : Jugendarbeitslosigkeit steigt in Wuppertal deutlich

In Wuppertal sind Ende September 14.853 Menschen arbeitslos gemeldet - 412 (2,7 Prozent) weniger als im August 2019 und 65 Personen (0,4 Prozent) weniger als im September 2018. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,1 Prozent. Im August lag sie bei 8,4 Prozent, vor einem Jahr bei 8,2 Prozent.

Die Zahl der so genannten „Unterbeschäftigten“ beläuft sich auf insgesamt 28.861 Menschen (14,8 Prozent). In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch diejenigen Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsförderung oder kurzfristig erkrankt sind. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt 51,4 Prozent.

Besonders gesucht sind in Wuppertal derzeit Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsgruppen: medizinische Gesundheitsberufe; nicht-medizinische Gesundheit, Körperpflege, Medizintechnik; Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe; Verkaufsberufe. Trotz der deutlichen Stellenrückgänge in den Berufsbereichen der Metallerzeugung, -bearbeitung und Metallbau sowie in der Logistik wird Personal dort weiterhin stark gesucht.

Aktuell sind 1.778 junge Menschen von Jugendarbeitslosigkeit betroffen, hinzu kommen 5.059 Langzeitarbeitslose.

„Im September ist die Arbeitslosigkeit in Wuppertal im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Aber die Jugendarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum September 2018 um fast acht Prozent gestiegen. Bei den neu gemeldeten Arbeitsstellen zeigt der Vergleich zum Vormonat ein Minus von rund 25 Prozent - verglichen mit September 2018 ein Minus von 10,7 Prozent“, so Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.