Jugend forscht - ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler aus Wuppertal

Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ : Ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler aus Wuppertal

Großer Erfolg für Juliane Neußer (17) und Moritz van Eimern (18) vom Wuppertaler Carl-Fuhlrott-Gymnasium: Sie holten beim 54. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ den dritten Preis und damit 1.500 Euro in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler wurden am Sonntag (19. Mai 2019) in Chemnitz in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ausgezeichnet.

Neußer und van Eimern hatten sich mit der „Spektroskopischen“ Vermessung der LBV-Sterne Deneb und P Cygni“ beschäftigt. In der Jury-Begründung heißt es: „Himmelskörper aus der seltenen Klasse der Leuchtkräftigen Blauen Veränderlichen Sterne sind durch stark variierende Sternwinde gekennzeichnet. Darunter versteht man einen von den Sternen ausgehenden Partikelstrom, der zum Beispiel durch Eruptionen hervorgerufen wird. Juliane Neußer und Moritz van Eimern spektroskopierten an der Sternwarte ihrer Schule mehrfach zwei ausgewählte Sterne, um die Geschwindigkeiten der Sternwinde zu ermitteln. Für Deneb im Sternbild Schwan ergaben sich stark variierende Geschwindigkeiten zwischen 65 und 125 Kilometern pro Sekunde, während der zweite beobachtete Stern im selben Sternbild, P Cygni, auf vergleichsweise konstante 193 Kilometer pro Sekunde kam. Diese Ergebnisse können helfen, die Sternwinde und die Eigenarten der betreffenden Himmelskörper noch besser zu verstehen.“

Ausgezeichnet wurde auch das Carl-Fuhlrott-Gymnasium selbst, und zwar für seine vorbildliche „MINT-Förderung“. Den Preis „Jugend forscht Schule 2019“ der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland überreichte die KMK-Vizepräsidentin und brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst.

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