Aktion in Wuppertal: Gegen Rassismus und Ausgrenzung

Aktion in Wuppertal : Gegen Rassismus und Ausgrenzung

Seit einigen Tagen sind an vielen Orten in Wuppertal Plakate des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" zu sehen. Initiiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, fordern sie zum Mitmachen und Einmischen auf.

Bis Ende 2019 werden im Rahmen von "Partnerschaften für Demokratie Wuppertal" weitere Projekte im Themenfeld der Demokratieförderung und im Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung umgesetzt. Beteiligt sind unterschiedliche Institutionen und Einrichtungen sowie viele private Initiativen und Einzelpersonen.

Zudem wurde ein Ausschuss gebildet, in dem neben der Stadt Vertreter verschiedener Organisationen und Bildungseinrichtungen, Jugendliche, Parteien und die Polizei sind. Zur "Demokratiekonferenz" am 18. Oktober sind Wuppertaler Bürger sowie Organisationen und Initiativen eingeladen.

"Es wird gemeinsam analysiert, welche Handlungsbedarfe für Wuppertal gesehen werden und Projekte entwickelt, die das Zusammenleben in Wuppertal fördern sollen. Der Begleitausschuss sondiert die entwickelten Ideen und legt Handlungsstrategien für das Folgejahr fest", so Sebastian Goecke von der "Wuppertaler Initiativefür Demokratie und Toleranz".

Ziel ist es, noch mehr Wuppertaler zu motivieren, sich einzubringen und sich mit derzeit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander zu setzen. Besonders fördern möchte der Ausschuss Projekte zivilgesellschaftlicher Initiativen sowie Projekte in Stadtteilen außerhalb der Zentren Barmen und Elberfeld. Die Palette der bisher bewilligten Projekte reicht von einem Kunstprojekt mit Kindern zu Menschenrechten in Vohwinkel bis hin zu einem Begegnungsprojekt zwischen geflüchteten und "einheimischen" Kindern und Jugendlichen in Heckinghausen.

Für Informationen, wie man sich beteiligen kann und auch wie eigene Projektideen eingebracht werden können, steht die "Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz" unter 0202/563-2759 zur Verfügung.

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