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Flüchtlinge auch in die Sporthalle Ronsdorf

Flüchtlinge auch in die Sporthalle Ronsdorf

Die Stadt Wuppertal wird auch die Sporthalle Ronsdorf vorübergehend als Quartier für Flüchtlinge nutzen. Das haben Oberbürgermeister Peter Jung, Kämmerer Johannes Slawig, Sozialdezernent Kühn und Gebeäudemanagement-Chef Karl-Uwe Flunkert am Sonntagnachmittag (13.

September 2015) bekannt gegeben.

Am Morgen hatte die Bezirksregierung der Verwaltung mitgeteilt, dass kurzfristig weitere Flüchtlinge in Wuppertal untergebracht werden. Wie viele, das ist ebenso unbekannt wie der genaue Zeitpunkt und die Nationalitäten.

Die Verwaltung geht davon aus, dass noch weitere Flüchtlinge zugewiesen werden. Sie prüft deshalb weitere Gebäude, darunter das an der Hastener Straße sowie eine kaum noch genutzte Schule in Elberfeld, deren 50 Schüler "ohnehin an eine andere Schule in Vohwinkel verlagert werden sollen". Am Ende könnten es um die 900 Plätze sein.

Die Hilfsbereitschaft in Wuppertal sei weiterhin groß, hieß es. Allerdings müsse man aufpassen, dass man sie nicht überstrapaziere. Bei den erschöpften Flüchtlingen herrsche ein großer Bedürfnis nach Ruhe, so Jung. Auf Küllenhahn gebe es unterdessen ein eigenes Fflüchtlingsteam, das bereits gegen Schüler gespielt habe. Die "Toys Company" richte zudem einen kleinen Spielplatz für die rund 50 Kinder ein.