Bergische Sonne wird Zukunfts-Gewerbegebiet „Ein überregionales Pfund“

Wuppertal · 3,25 Millionen Euro will die Stadt in die Hand nehmen, um auf dem Areal des früheren Freizeitbades Bergische Sonne auf Lichtscheid ein IT-orientiertes Gewerbegebiet namens „Smart Tec Campus“ zu realisieren.

 Diese Simulation zeigt, wie das IT-Gewerbegebiet „Smart Tec Campus“ auf dem Gelände der früheren Bergischen Sonne in Zukunft aussehen soll.

Diese Simulation zeigt, wie das IT-Gewerbegebiet „Smart Tec Campus“ auf dem Gelände der früheren Bergischen Sonne in Zukunft aussehen soll.

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal in Zusammenarbeit mit HMG 3D

Diese hohe Investition, bei der schon allein der zurzeit laufende Abriss der 73.000 Kubikmeter umfassenden Altgebäude eine große (finanzielle) Kraftanstrengung bedeutet, nennt Rolf Volmerig, der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, „ein überregionales Pfund“. Und zwar eines, das auf einem Gebiet entsteht, das der Stadt selbst gehört. Im dritten Quartal 2021 sollen die Abbrucharbeiten beendet sein, dann startet die Herstellung der Infrastruktur mit der Verlegung von (Glasfaser-)Leitungen sowie dem Bau von Straßen. Der Startschuss für die Errichtung von neuen Gebäuden, in denen die zukünftigen Gewerbefirmen aus dem IT-Sektor zu Hause sein sollen, ist für die Jahreswende 2021/2022 geplant.

Bereits jetzt, so Volmerig, laufen Gespräche mit ersten Interessenten für den „Smart Tec Campus“, der von einem nachhaltigen, ökologischen Umfeld geprägt sein soll, um, so der Wirtschaftsförderungs-Chef, „Wuppertal bei der Firmenansiedlung zum Beispiel gegen Frankfurt oder München einen zukunftsorientierten Vorteil zu verschaffen.“ Kosten wird der Quadratmeter auf Lichtscheid etwa 143 Euro – ein höherer Preis als üblich. Trotzdem, so Volmerig, werde die Stadt angesichts der Baukosten zuschießen – aber: „Es handelt sich um eine Gewerbegebiet-Dimension, die sich für Wuppertal lohnen wird.“ Außerdem: „Mit dem Bau des ‚Smart Tec Campus’ wird die berechtigte Forderung nach der Reaktivierung von Brachflächen erfüllt“, sagt Rolf Volmerig.

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