Kooperation von DKMS und SKJ „Bedürftige Familien besser unterstützen“

Wuppertal · Der Wuppertaler Kinderschutzbund und der Verein SKJ (Sozialtherapeutische Kinder- und Jugendarbeit) haben eine Kooperation vereinbart. Man intensiviere gemeinsam die Aktivitäten, „um bedürftige und sozial-schwache Familien in Wuppertal besser und adäquater zu unterstützen“.

 Marko Golub (SKJ) und Kerstin Holzmann (DKSB) beim Vertragsabschluss.

Marko Golub (SKJ) und Kerstin Holzmann (DKSB) beim Vertragsabschluss.

Foto: DKMS

„Wir möchten dadurch von den jeweiligen Stärken des anderen Partners profitieren und in der pädagogischen Arbeit den Austausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen. Mit der Kooperation sollen die vielen Familien, die wir begleiten, noch besser unterstützt und unsere Angebotsvielfalt erweitert werden“, teilten beide mit.

Der SKJ berät und unterstützt dabei den Kinderschutzbund in Fragen der Jugendhilfe, nimmt gegebenenfalls an Teamsitzungen teil und ermöglicht gemeinsame Fortbildungen. Ein besonderer Fokus soll auf dem Thema „Armut, Zuwanderung und Integration“ liegen. Darüber hinaus können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SKJ Gutscheine zum ermäßigten Einkauf in allen Kleiderläden des Kinderschutzbundes an betreute Familien ausgeben oder selber für ihre Gruppen dort einkaufen. Geplant sind zudem gemeinsame Aktivitäten etwa auf Kinder- oder Stadtteilfesten mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit.

Das Kinderrechtebüro „Hand in Hand“ des DKSB wird bei Bedarf in die Einrichtungen des SKJ eingeladen, um mit den Kindern, Eltern und den Teams die Kinderrechte zu thematisieren und seine Arbeit vorzustellen. Im Rahmen des SKJ-Beschwerdemanagement wird das Kinderrechtebüro als ergänzende externe Beschwerdemöglichkeit den Kindern und Jugendlichen genannt.

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