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Digitalisierung​: 17 Millionen Euro für Wuppertaler Kliniken

Thema Digitalisierung : 17 Millionen Euro für Wuppertaler Kliniken

Die Krankenhäuser in Wuppertal erhalten 17 Millionen Euro für die Digitalisierung. Das haben die SPD-Landtagsabgeordneten Dilek Engin, Andreas Bialas und Josef Neumann bekanntgegeben.

Über den Krankenhauszukunftsfonds hat der Bund für die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen mehr als 620 Millionen Euro für die Digitalisierung bereitgestellt. Die jeweiligen Fördermittel für die einzelnen Krankenhäuser wurden nun endgültig bewilligt.

„Für das Bethesda Krankenhaus bedeutet dieses Programm eine Fördersumme in Höhe von rund 3.2 Millionen Euro, für das Helios-Klinikum von rund neun Millionen Euro und für den Klinikverbund St. Antonius u. St. Josef von rund 4,8 Millionen Euro“, so Engin, Bialas und Neumann über die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag, in der die konkreten Fördersummen aufgelistet sind.

„Der Krankenhauszukunftsfonds setzt sich mit 70 Prozent zum überwiegenden Teil aus Fördermitteln des Bundes zusammen. Der Bund unterstützt damit die Krankenhäuser in NRW. Aber eigentlich ist das Land für Investitionen zuständig. Dieser Verantwortung muss es endlich in vollem Umfang gerecht werden“, fordern die Wuppertaler Abgeordneten.

Ihr Fazit: „In NRW steigt der Investitionsstau auch bei den Krankenhäusern immer weiter an und liegt inzwischen bei rund 16 Milliarden Euro. Um das Notwendigste zu tun, müsste die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf zunächst jährlich 1,85 Milliarden Euro den Krankenhäusern zur Verfügung stellen. Aktuell sind es 765 Millionen Euro; das ist nicht einmal die Hälfte und reicht nicht aus. Damit unsere Krankenhäuser eine Zukunft haben, muss das Land im kommenden Haushalt endlich mehr Geld bereitstellen.“