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Forschungsprojekt an der Bergischen Uni: Die Feuerwehr der Zukunft

Forschungsprojekt an der Bergischen Uni : Die Feuerwehr der Zukunft

Ein Forschungsprojekt der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr. Roland Goertz soll nun praktisch verwendbare Grundlagen für die Feuerwehrbedarfsplanung in NRW (und darüber hinaus) erarbeiten.

Das Projekt wurde am Mittwoch (10. Januar 2018) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Minuten werden gefühlt zu Stunden, wenn man bei einem Brand oder nach einem Unfall dringend auf Hilfe wartet. Umso wichtiger ist, dass die Einsatzkräfte unverzüglich alarmiert werden und in einer angemessenen Frist vor Ort eintreffen, um wirksam Hilfe leisten zu können. Dazu bedarf es einer guten Planung der Städte und Gemeinden.

"Unser Ziel ist es, die Vergleichbarkeit der Kommunen durch ein Feuerwehr-Risiko-Größenäquivalent möglich zu machen und einheitliche Standards für die notwendige Risikoanalyse zu schaffen", sagt Prof. Goertz.

Städte und Gemeinden sind zur Aufstellung und Unterhaltung der Feuerwehren gesetzlich verpflichtet. Doch wo sind Standorte der Feuerwehr notwendig? Welche Fahrzeuge müssen vorhanden sein und wie viele Einsatzkräfte werden benötigt?

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"Diese nicht selten lebenswichtigen Fragen müssen 'risikoabhängig‘ beantwortet werden, d. h. in Bereichen geringeren Risikos reichen auch geringere Kapazitäten der Feuerwehr aus als zum Beispiel in Stadt- oder Ortsteilen mit dichter Wohnbebauung und Industrie- und Gewerbeflächen", erklärt Prof. Goertz.

Denn: Städte und Gemeinden sind zu einer wirtschaftlichen, effizienten und sparsamen Haushaltsführung verpflichtet und müssen auch zahlreiche andere Pflichtaufgaben erfüllen.

Das Projekt "Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Feuerwehrbedarfsplanung NRW" wird für 2,5 Jahre finanziert von der Stiftung Zukunft NRW. Kooperationspartner sind der Verband der Feuerwehren in NRW (VdF NRW), der Städte- und Gemeindebund NRW sowie die Kommunalagentur NRW.