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OB-Wahl 2015 in Wuppertal: Das OB-Quiz zum Mitraten und als Video

OB-Wahl 2015 in Wuppertal : Das OB-Quiz zum Mitraten und als Video

Das Wuppertal-Quiz: Es gab überraschte Gesichter, erstaunliche Antworten und einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg für den Kandidaten der Grünen.

Am Ende hatte der Kandidat mit der größten Fan-Gemeinde die Nase vorne. Und das nicht nur, weil er den Publikums-Entscheid über den besten "Montags-Maler" klar für sich entschied. Marc Schulz von den Grünen erwies sich im 90-minütigen Wuppertal-Quiz nicht nur als überaus reaktionsschnell, sondern überraschend auch als Showbiz-Experte. Ihm immer knapp auf den Fersen blieb.

Das Wuppertal-Quiz: Es gab überraschte Gesichter, erstaunliche Antworten und einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg für den Kandidaten der Grünen. Peter Jung. Am Ende gab künstlerisches Talent den Ausschlag: Das Schulz-Portait seines Gegenübers Björn "Hose" Werner erkannte auch Oberbürgermeister Jung neidlos als das Werk des Tages an — 26 Punkte bescherten dem OB-Kandidaten der Grünen den Siegerpokal mit vier Punkten Vorsprung vor dem Amtsinhaber. Dahinter gingen Gunhild Böth (15), Andreas Mucke (13), Björn "Hose" Werner (11) und Beate Petersen (10) durchs Ziel.

Aber natürlich spielte die Reihenfolge bei der kurzweiligen Spielshow eine untergeordnete Rolle. Wer einen Blick auf einige der Fragen wirft, sieht schnell, dass vieles auch mit ausgeprägtem Stadtkenntnissen kaum zu wissen war. Nicht umsonst gab's sogar fernab jeder rhetorischen Disziplin den herzhaften Kandidaten-Zwischenruf "Leck ich am Bein, was für eine Frage..." Dabei wollten wir nur wissen, seit wann Hunde in der Schwebebahn mitfahren dürfen...

Pragmatisch, wie Politiker nun mal sind, scheute man sich in solchen und anderen Fällen nicht, gelegentlich mit der Antworttafel zu warten, bis der vermeintlich kundige Nachbar sein Schild hob. Freilich — beim Crossboccia quer durchs Brauhaus zeigte ein Blick in die konzentrierten Gesichter, dass ansonsten ein gesunder Ehrgeiz an den Tag gelegt wurde. Was die im Umfeld des Zielballs sitzenden Gäste dankbar zur Kenntnis nahmen.

Eierlaufen, Sackhüpfen, Schmierseifen-Rutschpartien, die Kandidaten waren nach eigener Aussage auf vieles eingestellt (das es hier nicht gab) und angespannt — vielleicht lag es auch daran, dass sie ihre Mikrophone nur höchst selten zu Zwischenkommentaren nutzten. Das wird sich eine halbe Stunde nach Spielschluss geändert haben, als sie gemeinsam bei der nächsten Podiumsdiskussion antraten...

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Das Video: