Stadtentwicklungskonzept: Bürger sind gefragt: Wohin will Wuppertal?

Stadtentwicklungskonzept : Bürger sind gefragt: Wohin will Wuppertal?

Welche Stärken hat Wuppertal — und welche Schwächen? Mit diesen Fragen startet am Montag, 22. Januar, die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung eines "Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2030".

Alle Bürger sind eingeladen, ab 19 Uhr in der Aula der Laurentiusschule am Robert-Daum-Platz mitzudiskutieren, wenn schon früh im Vorfeld Pflöcke eingeschlagen werden sollen mit Blick auf Wuppertals Gesicht in 15 Jahren.
Der Hintergrund: Wuppertal hat etwa 100 einzelne Konzepte zu allen möglichen Themen — ein umfassendes Konzept für die Stadt der Zukunft fehlt allerdings. Das soll jetzt anders werden.

Oberbürgermeister Andreas Mucke: "Wir brauchen eine übergreifende Dachkonstruktion für unsere Stadtentwicklung. Wie soll sich Wuppertal in den nächsten Jahren insgesamt weiterentwickeln? Wo sind die größten Potenziale? Was wollen wir schützen, was verändern? Dabei sollen Bürger und Institutionen aktiv und intensiv mitwirken." Beim Abend-Treff am 22. Januar geht es beispielsweise darum, in einer Wuppertal-Karte drei Orte zu kennzeichnen, die aus Sicht der Menschen so bleiben sollen, wie sie sind — und drei weitere, bei denen die Bürger Veränderungsbedarf sehen.

Für die Umsetzung eines Eckpunktepapiers zum "Stadtentwicklungskonzept 2030" sind 180.000 Euro vorgesehen. Realisiert wird das Ganze von dem niederländischen Architektur- und Städtebaubüro "De Zwarte Hond", das eine städtische Ausschreibung gewonnen und bereits mehrere kommunale Entwicklungsprojekte erfolgreich durchgeführt hat.