Mobilfunk-Messwoche Auf der Suche nach den Wuppertaler Funklöchern

Wuppertal · In der landesweiten „Mobilfunk-Messwoche“ haben Bürgerinnen und Bürger in NRW die Gelegenheit, per Funkloch-App eine gute oder schlechte Netzverfügbarkeit zu melden. Natürlich sind auch Wuppertalerinnen und Wuppertaler gefragt.

 Mobilfunk-Antenne auf dem ehemaligen Postgebäude am Kleeblatt.

Mobilfunk-Antenne auf dem ehemaligen Postgebäude am Kleeblatt.

Foto: Wuppertaler Rundschau

„Das Wuppertaler Mobilfunknetz ist gut aufgestellt, es gibt nur noch wenige Funklöcher. In Wuppertal stellt sich die Versorgungslage laut Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur so dar: Rund 97,99 Prozent des Stadtgebietes sind mit 4G ausgestattet, 95,19 Prozent mit 5G. Rund 0,58 Prozent sind so genannte ,Weiße Flecken‘ und 5,92 Prozent ,graue Flecken‘“, sagt Nasim Veith-Eichmann, die Mobilfunkkoordinatorin der Stadt.

„Durch die Mithilfe aller Wuppertalerinnen und Wuppertaler können wir die letzten Funklöcher finden und durch die Netzanbieter schließen lassen“, hofft Veith-Eichmann. „Jeder Messpunkt, der während der Aktion gesammelt wird, ist daher sehr wichtig für unsere Stadt.“

Die Funkloch-App steht kostenlos und werbefrei in den App-Stores zum Download bereit. Nähere Informationen zur Mobilfunkmesswoche und zur Funkloch-App sind abrufbar unter www.mobilfunkmesswoche.nrw.

Die Messwoche ist eine Initiative der Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten. Mit der Breitbandmessung/Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Nutzerinnen und Nutzer die Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes in Echtzeit erfassen und so möglicherweise vorhandene Funklöcher ermitteln. Die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird dafür auf dem Endgerät gespeichert.

Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt, in der Funkloch-Karte des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche für Nordrhein-Westfalen ausgewertet.

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