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Arbeitsmarkt Wuppertal: Schwächelnde Konjunktur zeigt Spuren

Arbeitsmarkt in Wuppertal : Schwächelnde Konjunktur zeigt Spuren

Ende November waren in Wuppertal 16.850 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 448 Personen oder 2,6 Prozent weniger als im Vormonat, im Vergleich zum November des Vorjahres aber 46 (plus 0,3 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 9 Prozent (November 2022: 9,1 Prozent).

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist vor allem statistisch begründet. In den Monaten Oktober und November haben viele Geflüchtete den Weg in unterstützende Maßnahmeangebote des Jobcenters Wuppertal gefunden, so dass sie statistisch nicht mehr als arbeitslos gelten“, so die Behörde. Im November meldeten sich 3.263 Personen neu oder erneut arbeitslos, 3.716 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Im November 2023 wurden der Agentur für Arbeit Wuppertal 239 neue Stellen gemeldet, 17 (plus 7,7 Prozent) mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn sind es im Vergleich zum Vorjahr 341 (minus 9,8 Prozent) Stellen weniger. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 1.131 Angebote.

Aktuell sind 1.685 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen – mit Blick auf den Oktober 2023 sind es 89 Jugendliche (minus 5 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 67 Personen (minus 3,8 Prozent) gesunken.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöht. Aktuell sind 7.072 Menschen betroffen, 39 (plus 0,6 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,6 Prozent (6.551 Personen) in der Grundsicherung betreut.

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Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 27.446 Personen. Das sind 188 Personen weniger als im Vormonat, und 686 Menschen (-2,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.