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Bebauung gegenüber dem Schauspielhaus: Schon melden sich die Bedenkenträger

Bebauung gegenüber dem Schauspielhaus : Schon melden sich die Bedenkenträger

Betr.: Diskussion über Bebauung gegenüber dem Schauspielhaus

Geplant ist noch nichts. Es gibt bisher nur erste, noch nicht bestätigte Gerüchte, dass Aldi unter Umständen schräg gegenüber dem ehemaligen Schauspielhaus und zukünftigen Pina Bausch Zentrum einen Betrieb plant.

Trotzdem melden sich schon umgehend die in Wuppertal nicht ganz unüblichen Bedenkenträger. Bekannt unter anderem mit folgenden Parolen: Seilbahn zur Uni, wollen wir nicht. Hängebrücke von der Kaiserhöhe zur Königshöhe, brauchen wir nicht. Eine Bundesgartenschau in Wuppertal, was sollen wir damit ? Um Himmels willen – nichts verändern.

 Ist der Discounter Aldi etwa anrüchig? Früher, vor gut 25 Jahren, hatten die Discounter noch das Image einer Einkaufsstätte für „sozial schwache Menschen“. Das hat sich inzwischen deutlich gewandelt. Die Lebensmittel-Discounter haben sich längst etabliert und gehören zu unserer Gesellschaft genau so wie hochwertige Marken-Modehäuser, Billig-Textil-Anbieter, Einkaufsgalerien und die Fast-Food-Gastronomie.

Gerade diese Vielschichtigkeit ist das Spiegelbild unserer bunten Gesellschaft, auch wenn bestimmte Zusammenhänge auch mal polarisieren.

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 Was soll sich denn bitte schräg gegenüber dem zukünftigen Pina Bausch Zentrum ansiedeln? Besser ein Lebensmittelhandel mit hochwertigen Produkten? Ein Einkaufscenter, ein Museum oder Gastronomie? Es wird vermutlich gegen jede Veränderung wieder opponiert werden. Welche alternativen und kreativen Ideen haben denn die Kritiker?

 Die Welt ist bunt und vielfältig. Die Ansprüche und Erwartungen der Bürger sind höchst unterschiedlich. Kunst und Kommerz liegen in vielen Städten häufig näher zusammen, als man vielfach glaubt.

Warten wir doch erst einmal ab, was sich noch so alles entwickelt. Die erste Idee zu einem Pina Bausch Zentrum entstand bereits im Jahre 2012, also schon vor fast einem Jahrzehnt. Trotzdem wurde bisher dafür dort noch nicht ein einziger Stein bewegt.

Hans Schneider