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Stadt zieht positive Bilanz: „Wupper Scouts“ beenden ihren Einsatz

Stadt zieht positive Bilanz : „Wupper Scouts“ beenden ihren Einsatz

Die Wuppertaler Stadtverwaltung beendet den Einsatz der so genannten „Wupper Scouts“. Sie hatten am 26. April ihren Dienst aufgenommen. Zuvor waren innerhalb von zwei Wochen das notwendige Personal rekrutiert, die technische Ausstattung und die Dienstkleidung beschafft worden.

Mit abnehmender Inzidenz und den damit korrespondierenden Lockerungen erscheine ein weiterer Einsatz zurzeit nicht sinnvoll, „zumal die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend in ihren originären Wirkungsstätten benötigt werden“. Der Krisenstab habe daher beschlossen, die Arbeit der „Wupper Scouts“ vorerst zu beenden.

Aufgabe der an ihrer leuchtend gelben Dienstkleidung erkennbaren Scouts war die Aufklärung der Wuppertalerinnen und Wuppertaler über die jeweils bestehenden Regeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. „Hierbei wurde explizit auf Aufklärung, nicht auf Repression gesetzt“, heißt es aus dem Rathaus. „Die Rückmeldungen sowohl aus der Bevölkerung als auch von den eingesetzten Wupper Scouts war durchweg positiv. Es gab keine kritischen Situationen, dafür aber sehr viele freundliche Bürgergespräche.“ Insgesamt haben sie laut Verwaltung bis Juni 2021 in rund 170 Streifengängen knapp 6.000 Bürgerinnen- und Bürgergespräche geführt. Die Ausrüstung wird zunächst eingelagert und, so hofft der Krisenstab, nicht mehr für diesen Einsatzzweck benötigt. Bei Gelegenheit werde sie „sinnvoll in der Verwaltung weiterverwendet“.