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Corona: Wuppertal bleibt bis zum Ende des Lockdowns Risikogebiet

Neue Wuppertaler Allgemeinverfügung : Kontakte in der eigenen Wohnung werden wieder beschränkt

Wird der Inzidenz bis zum Ende des Lockdowns am 14. Februar unter 50 liegen? Das will die Landesregierung von allen Städten und Kreisen wissen. Der Wuppertaler Krisenstab hält das für unrealistisch. Deshalb hat das Land jetzt genehmigt, dass Kontaktbeschränkungen In der Stadt wieder verschärft werden dürfen.

Die für die Beurteilung der Corona-Lage wichtige Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner liegt für Wuppertal aktuell bei 122,82 (Stand 1. Februar 2021 / 8 Uhr). Dieser so genannte Inzidenzwert sinkt in Wuppertal zwar seit einigen Wochen (im November und Dezember 2020 stieg der Wert sogar auf über 200 an), dennoch geht die Stadt davon aus, dass der Wert bis zum 14. Februar 2021 nicht unter die kritische Grenze von 50 fallen wird. Das gab Krisenstabsleiter und Stadtdirektor Johannes Slawig auf der wöchentlichen Pressekonferenz des Oberbürgermeisters am Montag (1. Februar 2021) bekannt.

Aus dem Grund habe die Stadt beim Land nochmals den Antrag gestellt, die Kontakte innerhalb privater Wohnungen einschränken zu dürfen. So wie bereits im Dezember 2021. Das Land NRW habe diesem Antrag zugestimmt. Konkret heißt das, dass sich voraussichtlich ab Mittwoch (3. Februar) ein Haushalt nur noch mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen darf, wobei die Gesamtzahl der Personen fünf nicht überschreiten darf. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Diese Relegung galt in Wuppertal schon einmal im Dezember. Wichtig: Diese Regelung ist nicht zu verwechseln mit den Bestimmungen des Landes für private Treffen im öffentlichen Raum: Hier gilt auch in Wuppertal wie bisher, dss Treffen nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig sind. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden;

Außerdem gab die Stadt bekannt, dass bisher 7.689 Wuppertaler ihre Corona-Erstimpfung erhalten haben. Dabei handele es sich um Mitarbeiter und Bewohner der Altenheime und Krankenhauspersonal. 4.549 Menschen haben auch die Zweit-Impfung schin hinter sich – und zwar ausschließlich in Altenheimen. Das Impfzentrum am Freudenberg wird erst am 8. Februar in Betrieb gehen. Kristenstabs-Leiter Johannes Slawig versicherte, dass für alle Wuppertaler, die hier einen Termin bekommen haben, auch entsprechend Impfstoff vorhanden ist.