Sonntag beim „Insel Jazz“ Florian Weber: Nur ein Mann – und sein Klavier

Wuppertal · Beim „Insel Jazz“ ist am Sonntag (7. Juni 2026) um 18 Uhr Florian Weber mit seinem Programm „Solo Piano“ zu Gast an der Wiesenstraße 6. Weber wird zu den herausragenden Stimmen des zeitgenössischen Jazz-Pianos gerechnet.

Der Jazz-Pianist Florian Weber.

Foto: Christoph Bombart

In seinen Solokonzerten entfaltet der Pianist, der auch Mitglied der NDR Bigband ist, eine ganz eigene Klangsprache: lyrisch, transparent und voller feiner Nuancen. Seine Musik bewegt sich zwischen Improvisation, klassischer Struktur und modernem Jazz – stets mit einem Sinn für Raum, Form und emotionale Tiefe.

„Something Else!“ beschreibt ihn als „einen wahrhaft wegweisenden Pianisten“, „All About Jazz“ bescheinigt ihm einen „allesverzehrenden Musikappetit“, und die Süddeutsche Zeitung lobt seinen „frischen, unverbrauchten Ton“. Dieses Lob ist Ausdruck einer Erfolgskarriere, in deren Verlauf sich Weber als feste Größe in der globalen Szene etablierte.

Auch seine Kooperationen mit namhaften Kolleginnen und Kollegen sprechen eine deutliche Sprache: Auf der Bühne und im Studio arbeitete Weber unter anderem mit Tomasz Stańko, Pat Metheny, Albert Mangelsdorff und Michael Brecker zusammen. Neben seinen Jazzprojekten fand der Pianist immer wieder Zeit für Klassikausflüge – als Solist spielte er mit Philharmonischen Orchestern Werke von Mozart, Ravel, Gershwin und Piazzolla.

Zahlreiche Auszeichnungen belegen seine außergewöhnliche Reputation: der Steinway-Preis beim Solopiano-Wettbewerb des Montreux Jazz Festival, der ECHO Jazz als „Bester Pianist national“, der Belmont-Preis sowie der WDR-Jazzpreis für Improvisation.