Aktion am Samstag „Helping friends“: Große Hilfe in großer Not

Wuppertal · Große Hilfe für ein großes Unglück – das haben sich die Hermann-von-Helmholtz-Realschule und der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh auf die Fahnen geschrieben. Unter dem Motto „Helping friends“ starten sie am Samstag (11. März 2023) eine Benefiz-Aktion für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien.

Die Hermann-von-Helmholtz-Realschule und der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (li., hier mit einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern) haben schon manches gemeinsam auf die Beine gestellt.

Die Hermann-von-Helmholtz-Realschule und der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (li., hier mit einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern) haben schon manches gemeinsam auf die Beine gestellt.

Foto: HvH

Von 14 bis 17 Uhr gibt es in und um die Schule an der Helmholtzstraße viele Aktionen für den guten Zweck. Auf das Publikum warten Basar und Button-Maschine, Kreatives und Kaffeebude, Makramee und Mathematikum, Tanz, Tombola und den „Talk mit Helge“, bei dem der Politiker großen und kleinen Gästen auf alle Fragen Rede und Antwort steht. Das Ziel für Kids und Organisatoren ist in möglichst großer Geldbetrag für die Menschen, die alles verloren haben.

Helge Lindh: „Dort werden echte Hilfe und Unterstützung dringend gebraucht.“ So war die Idee für eine Benefiz-Aktion gemeinsam mit der Schule mitten im Quartier der Elberfelder Nordstadt, in der Mirke, geboren. Gerade hier sind viele Familien durch Verwandte in den Erdbeben-Gebieten unmittelbar mit den Folgen der Katastrophe vertraut.

„Die Erbebenregion in der Türkei und Syrien ist durch menschliche Beziehungen und Migration längst auch Teil der Wuppertaler Gesellschaft. Mit Einsatz und Spenden, mit Kunst und Kultur und vor allem mit Aufmerksamkeit wollen wir dokumentieren: Wir vergessen Euch nicht. ‚Helping Friends‘ ist wörtlich gemeint: Unter diesem Motto wollen wir mit einem Aktionstag und einem noch folgenden Benefiz-Festival möglichst viel Geld sammeln und Solidarität bekunden“, erklärt der der SPD-Abgeordnete.

Auch die Schule begrüßt die Idee ihres Schirmherrn. „Die Herzenswärme unserer Kinder, die jede Hilfe bereitwillig weit über den normalen Einsatz zu Schulzeiten hinaus unterstützen beeindruckt mich zutiefst“, lobt der stellvertretende Leiter Florian Jung den Einsatz der 540 Mädchen und Jungen an der Realschule. Schon direkt nach dem Beben wurden dort Decken, Jacken und warme Kleidung gesammelt, von den Kids sortiert und schließlich über die Tafel in die betroffenen Gebiete gebracht.

Und nun freuen sich alle auf einen Nachmittag, bei dem Groß und Klein ein abwechslungsreiches Angebot für die Hilfsaktion auf die Beine stellen, um möglichste viele Gäste anzulocken. Kreativ- und Spielangebote gibt es genauso wie besondere Events: Cheerleading mit den Greyhounds Wuppertal oder einen Tanzworkshop mit „Urban Art Complex“. In der Mensa ist mit internationalen Köstlichkeiten und Getränken auch für die Verpflegung gesorgt.

Jeder Cent und Euro, der an allen Stellen eingenommen wird, dient der guten Sache. Der Reinerlös wird über die AWO Wuppertal den Opfern der Katastrophe zur Verfügung gestellt. Spenden sind zusätzlich willkommen.

Helge Lindh, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagfraktion, plant in den nächsten Wochen auch noch ein großes Benefizkonzert: „Weil ,Helping friends‘ wirklich auf Dauer helfende Freunde sind.“

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