Wupperpark Ost CDU: Offene Fragen zum „Café Cosa“-Standort

Wuppertal · Die Wuppertaler CDU fordert nach der Schließung der mobilen Toilettenanlagen am Wupperpark Ost weitere Schritte.

Blick auf den Wupperpark Ost mit dem Café Cosa.

Foto: Achim Otto

Wenn das Gesundheitsamt die Anlagen aufgrund unhaltbarer hygienischer Zustände schließen muss, kann die Stadt nicht so tun, als hätte diese Entscheidung keine Auswirkungen auf die Gesamtsituation vor Ort“, so die Fraktion. „Fakt ist: Der Wupperpark Ost ist seit Jahren ein sensibler Ort mit erheblichen sozialen und ordnungspolitischen Herausforderungen. Ebenso klar ist: Die bloße Schließung von Toiletten löst kein einziges Problem – sie verlagert es.“

Und weiter: „Sollten während der Schließung keine funktionierenden sanitären Alternativen zur Verfügung stehen, ist damit zu rechnen, dass sich die hygienische Lage im öffentlichen Raum weiter verschärft. Das kann weder im Interesse der Anwohner noch der Besucherinnen und Besucher der Innenstadt sein.“

Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, „ob ein Weiterbetrieb des Café Cosa ohne gesicherte sanitäre Infrastruktur am Standort verantwortbar ist. Wenn Toiletten aus gesundheitlichen Gründen geschlossen werden, muss konsequent geprüft werden, welche Auswirkungen das auf angrenzende Einrichtungen hat. Ein halbherziges Vorgehen hilft niemandem – weder den betroffenen Menschen noch dem Umfeld.“