Als Favorit auf den Posten des Sportchefs gilt weiterhin Lennart Strufe. Der gebürtige Wuppertaler war zuletzt in der Scoutingabteilung des 1. FC Köln beschäftigt, davor in unterschiedlichen Positionen beim SSV Jahn Regensburg und bei der TSG 1899 Hoffenheim. Unbekannt ist ihm der WSV nicht. In der Saison 2016/17 arbeitete Strufe als Trainer im Jugendbereich.
Mit Spannung wird unterdessen erwartet, ob der Verein die ersten Spieler des künftigen Kaders präsentiert. Der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick hatte zuletzt erklärt, dass man in den vergangenen Wochen durchaus aktiv gewesen sei. Polick hatte Ende Mai gegenüber der Rundschau gesagt: „Wir möchten eine ambitionierte Truppe zusammenstellen, die im oberen Drittel mitmischt, bestenfalls unter den ersten Fünf. Was am Ende dann herauskommt, wird sich zeigen.“
Vorgestellt werden dürfte auch das Konzept, mit dem der WSV künftig arbeiten will. Fest steht, dass das Profitum momentan der Vergangenheit angehört und sich die Trainingseinheiten meist in die Abendstunden verschieben werden. Die Spieler sollen einen Beruf ausüben.
Ob Akteure aus dem bisherigen Kader bleiben, ist noch nicht bekannt. Andere haben inzwischen neue Vereine gefunden, so Toshiaki Miyamoto (Kickers Emden), Marko Stojanovic (1. Spielvereinigung Solingen-Wald 03), Levin Müller (TSV Steinbach Haiger), Romeo Kovarszki (Spielvereinigung Velbert), Jeff-Dennis Fehr (VfL Vichttal), Imar Lammaour Sekaki (TuS Ennepetal) und Emil Metz (Apache Athletics, Tyler Junior College, USA).
Auch Amin Bouzraa, Alessio Arambasic und Celal Aydogan gelten als Abgänge. Josue Santo war von den Sportfreunden Siegen ausgeliehen, Nicolas Hirschberger vom 1. FC Bocholt.