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Wuppertaler Tierschutzverein "Pechpfoten": Tierschutzpark für „Notfelle“

Tierschutzverein „Pechpfoten“ sucht Grundstück : Tierschutzpark für „Notfelle“

Ein modernes Tierschutzzentrum mit artgerechter Haltung und viel Auslauf auf einem rund zwei Hektar großen Gelände – diese Zukunftsvision von einer Art Parkanlage für Hund, Katze und Co. in Not hat der Wuppertaler Tierschutzverein „Pechpfoten“. Das Startkapital ist da, die Suche nach einem Gelände läuft. Allerdings gestaltet sich das enorm schwierig. Warum, erklärt die erste Vorsitzende des Vereins Anke Süper.

Keine kleinen Boxen für Katzen, keine engen Zwinger für Hunde. Stattdessen große Gehege, in denen die Tiere in verträglichen Kleingruppen leben. Eine Streuobstwiese, ein Tierschutz-Café und Besuchszeiten wie in einem Zoo oder Tierpark. Workshops für Schulklassen, vielleicht eine integrierte Hundeschule und frei lebende Hühner.

An Ideen für eine Einrichtung für Notfall-Tiere in Wuppertal mangelt es nicht. „Unser Vorhaben ist keine Fantasie. Wir haben konkrete Pläne und die Finanzierung kalkuliert. Das Startkapital ist vorhanden“, sagt Anke Süper. Als Betriebswirtin bei einer Bank hat sie die Realisierung des Projekts mehrfach durchgerechnet. Und kommt zum Schluss: „Es ist möglich!“

Viele helfende Hände sind auch schon mit an Bord. Das Pechpfoten-Team, Mitglieder und Sympathisanten des Vereins stehen schon in den Startlöcher, warten auf ihren Einsatz. „Wir haben viel Zuspruch und das Angebot ehrenamtlicher Hilfe bekommen. Allerdings finden wir bisher kein Grundstück.“ Warum das so schwierig ist, erklärt die Tierschützerin: „Es soll kein gewöhnliches Tierheim werden. Eher eine Art Park für Mensch und Tier. Naherholung und Tierschutz in einem. Dafür sollte die Fläche rund zwei Hektar groß sein. Gerne mehr. Da wir Tiere unterbringen, müssen wir viele Auflagen erfüllen. Die haben die Grundstücke, die wir uns bisher ansahen, leider nicht erfüllt. Daher unsere Bitte: „Wer ein großes Grundstück besitzt und es verkaufen möchte – bittet melden Sie sich bei uns. Pachten kommt für uns auch in Frage. Wichtig ist, dass es in Wuppertal ist, der Stadtteil ist egal.