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Wuppertal: Sparkasse erhält alle Standorte​

Sparkasse Wuppertal : Neues Konzept erhält alle Standorte

Die Sparkasse Wuppertal erhält alle ihre 34 Standorte im Stadtgebiet, von denen zuletzt 20 wegen der Corona-Pandemie und anschließender Personalengpässe geschlossen waren. Das teilte das Institut heute (27. März 2023) mit. Möglich wird das, weil die Sparkasse einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung geht: In kleineren Locations werden künftig nur noch tageweise Mitarbeiter vor Ort sein und ansonsten elektronische Services zur Verfügung stehen.

Neben den 14 großen Filialen, die auch während der Pandemie immer geöffnet waren, werden die 20 kleineren zu speziell auf Service-Anliegen ausgerichtete Standorte. Diese in „Sparkassen-Service“ umgetauften ehemaligen Filialen öffnen einmal wöchentlich mit „echtem“ Personal. Sparkassen-Kräfte helfen dann bei allen Fragen, die sich schnell und einfach erledigen lassen. Über diesen Tag hinaus gibt es ein großes digitales Angebot, das laut Sparkasse vor Ort einfach und bequem genutzt werden kann.

„Wir sind hier –und wir bleiben. Nah am Menschen, in jedem Quartier Wuppertals. Dafür stellen wir uns mit unserem Zukunftskonzept auf“, so der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Gunther Wölfges. Zuvor habe sein Haus die Zeit bis heute genutzt, um eingehende Analysen ihres Standortnetzes zu erstellen. „Wir haben festgestellt, dass die Mehrheit der Menschen, die spontan – also ohne vorherigen Termin – zu uns kommen, sogenannte Service-Anliegen haben. Warum funktioniert mein Online-Banking nicht mehr? Wie komme ich an eine neue Sparkassen-Card? Können Sie mir helfen, meinen Dispo zu erhöhen? In wenigen Fällen wird ein umfassendes Beratungsgespräch gewünscht“, erläutert Vorstandsmitglied Axel Jütz die Erkenntnisse. Ab Mai wird es daher die klare Abgrenzung zwischen Standorten mit Service (Sparkassen-Service) und solchen mit Service und Beratung (Filiale) geben. Mit dem vollem Umfang erhalten bleiben dabei auch die Filialen Beyenburg und Dönberg.

Die neuen Öffnungszeiten im Überblick.
Die neuen Öffnungszeiten im Überblick. Foto: Stadtsparkasse Wuppertal
  • Die Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Polizei
    Interview mit „FOCUS“ : WDG: Kritik von Anwalt des Tatverdächtigen
  • Die Busse bleiben in den Depots.
    Dienstag und Mittwoch : Vorbereitung auf nächsten ÖPNV-Warnstreik
  • Der Hubschrauber am Helios-Uniklinikum.
    Einsätze für „Christoph Westfalen“ : Rettungshubschrauber landete zweimal in Barmen

Im Vorfeld hatte die Sparkasse in einer umfassenden Analyse jeden Standort einzeln unter die Lupe genommen. Auf diese Weise sind auch quartiersspezifische neue Öffnungszeiten entstanden. „Für die Service-Standorte gilt dabei: Eine Filiale mit Öffnungszeiten an fünf Tagen die Woche befindet sich in nächster Nähe: in wenigen Minuten Entfernung. Hierauf haben ein wir besonderes Augenmerk gerichtet“, so Axel Jütz. Persönliche Beratungsgespräche finden ab Mai in den 14 Filialen statt. Neben Service-Anliegen steht hier das persönliche Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater zu allen Finanzanliegen im Fokus. Wunschtermine lassen sich im Vorfeld zum Beispiel online vereinbaren.

Video-Chat mit Beratern
Für eine verbesserte Erreichbarkeit setzt die Sparkasse Wuppertal an allen Standorten auf digitale Lösungen. Um auch über die Öffnungszeiten hinaus einen umfang-reichen Service zu bieten, wird nach und nach an allen Standorten ein umfassendes digitales Angebot bereitgestellt. Schon ab Mai können sich Kundinnen und Kunden beispielsweise an der Hälfte der Standorte aus dem Foyer heraus per Video mit einer Beraterin bzw. einem Berater verbinden lassen. „Wir möchten die Möglichkeiten der Digitalisierung für unsere Kundinnen und Kunden voll ausschöpfen –und das mit intuitiven Anwendungen, die leicht zugänglich sind und noch mehr Flexibilität ins Banking bringen“, erklärt Patrick Hahne, stellvertretendes Vorstandsmitglied, den Hintergrund der neuen Möglichkeiten.

Räume für die Menschen im Quartier
Darüber hinaus rückt die Sparkasse ihre Räumlichkeiten noch weiter in den Mittelpunkt des öffentlichen Lebens. Zukünftig können Vereine, Institutionen und Co. nach vorheriger Reservierung die Räumlichkeiten vieler Sparkassen-Standorte für sich nutzen. Die Infrastruktur der Sparkasse kann so für das Leben und Arbeiten im Quartier bürgernah genutzt werden; auch das Angebot von Bürgerservices wird möglich sein. Dieses Modell hatte die Sparkasse bereits in der neuen Filiale Döppersberg mit Erfolg getestet. Ihr großer Gemeinschaftsraum wird jetzt häufig von Vereinen und für Sitzungen etwa der Bezirksvertretung genutzt.

Alle Informationen finden Interessierte auch online .