Wetter April 2019: Laut Wupperverband zu warm und trocken

13. Monat in Folge zu warm : April war zu trocken und frühlingshaft

Gerne erinnern wir uns an die warmen Tage im April zurück: Insbesondere in der Mitte war der Monat– und somit auch Ostern - weitgehend regenfrei. Nur in der ersten und letzten Woche fiel etwas Niederschlag, berichtet der Wupperverband. Allerdings zu wenig.

Die Auswertungen des Verbandes zeigen, dass die Regenmengen an den Messstationen im Wuppergebiet im April insgesamt deutlich unter dem Monatsmittel lagen.

Während Sonnenschein und wenig Regen im April bereits für gut gefüllte Biergärten und Ausflugsstimmung sorgten, waren Trockenheit und Waldbrandgefahr in den bergischen Wäldern die Kehrseite der Medaille.

So fielen an der Bever-Talsperre in Hückeswagen circa 33 Liter pro Quadratmeter, im Schnitt sind es dort 83 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen Lindscheid wurden 30 Liter gemessen, im Schnitt sind es 69 Liter.

In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 25 Liter, im Mittel sind es 67 Liter. In der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen fielen 27 Liter Regen, 72 Liter sind es dort durchschnittlich.

Am meisten Niederschlag fiel in Kierspe an der Eickener Mühle mit 36 Litern. Am wenigsten Regen wurde an der Station Güldenwerth in Remscheid gemessen, und zwar 21 Liter.

Am stärksten regnete es am Monatsende, und zwar am 27. April. An der Bever-Talsperre waren es 11 Liter, in der Kläranlage Buchenhofen 6 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre und in Solingen Burg konnten 7 Liter verzeichnet werden.

Der Deutsche Wetterdienst stellt heraus, dass mit April nun der 13. Monat in Folge wärmer war als im Durchschnitt. Seit 1881 seien noch nicht so viele Monate hintereinander zu warm gewesen.

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