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Wuppertalbewegung wieder aktiv: Trasse: Alle Tunnel jetzt beschildert

Wuppertalbewegung wieder aktiv : Trasse: Alle Tunnel jetzt beschildert

Die „Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte und Draisinen“ der Wuppertalbewegung ist bereits weit über die Stadtgrenzen durch die Draisinenstrecke am Loh bekannt.

Menschen aller Generationen begeistert es hier regelmäßig, auf den originalen Eisenbahnschienen der Nordbahntrasse über Weichen und vorbei an Signalen, den ursprünglichen Zweck der Nordbahntrasse zu erleben.

Zum Zeitpunkt der Gründung der Arbeitsgruppe war die Idee der Draisinenstrecke allerdings noch nicht geboren: Vielmehr sollte entlang der gesamten Nordbahntrasse die Geschichte des heutigen Rad-Wanderweges erlebbar gemacht werden, indem an vielen Stellen Relikte aus der Eisenbahn-Zeit erhalten, restauriert und gepflegt werden – beispielsweise die Bahnsteige, die Schilder und Signale. Kilometersteine und die Stationsschilder wurden zu diesem Zweck vor dem Bau der Trasse gesichert, teilweise restauriert, aber auch zum großen Teil anhand von historischen Plänen, Bild- und Videomaterial rekonstruiert.

Diese umfangreiche ehrenamtliche Arbeit macht die Trasse attraktiver und interessanter als sie ohnehin durch ihre Topographie ist, verleiht ihr einen einzigartigen Charme und hilft nicht zuletzt den Besuchern zur Orientierung.

  • Auch an der Varresbeck steht nun
    Aktion der „Wuppertalbewegung“ : Die Nordbahntrasse ist „neu“ ausgeschildert
  • Drei große Projekte des Vereins Wuppertalbewegung:
    Trassen-Verein : Jubiläum: 15 Jahre Wuppertalbewegung
  • Der Tunnel Schee.
    Nordbahntrasse : Tunnel Schee wieder geöffnet

Neben der vollständigen Beschilderung der Bahnhöfe und Haltepunkte sind nun auch die Tunnel der Trasse nach historischem Vorbild beschildert. Jetzt steht an jedem Tunnelportal der Name und die Länge des Trassentunnels. Möglich wurde diese Beschilderung durch die großzügige Unterstützung und Spendenbereitschaft der Firma Klar, die die Schilder nach den Druckdaten der Arbeitsgruppe gefertigt hat – und mit Unterstützung der Wuppertaler Stadtwerke, die für die Montage einen Hubsteiger zur Verfügung gestellt hatte.