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"Szenario höchst unerfreulich"

"Szenario höchst unerfreulich"

Die Stadt Wuppertal strebt eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG an. Hintergrund ist die Ankündigung, dass alle Wuppertaler Bahnhöfe in den Oster- und Sommerferien 2017 wegen des Baus des elektonischen Stellwerks gesperrt werden.

Dazu müssen zahlreiche Signale und Weichen auf die neue Technik umgestellt werden. "Diese Maßnahmen für die Infrastruktur der Bahn begrüßen wir ausdrücklich", so Oberbürgermeister Peter Jung. Dadurch werde sich die Effizienz und die Sicherheit für die Fahrgäste erhöhen. Gleichzeitig bedeute die Sperrung aber auch eine "schwere Belastung für alle Berufspendler". Auch Urlauber und Besucher seienbetroffen: "Dieses Szenario ist für uns in Wuppertal höchst unerfreulich."

Der Oberbürgermeister fordert in einem Schreiben an Bahnchef Dr. Rüdiger Grube eine enge Abstimmung und einen reibungslosen Schienen-Ersatzverkehr: "Wir brauchen sowohl zumutbare Alternativen für den Ersatzverkehr in der Region als auch eine Lösung für die Anbindung an den Fernverkehr." Er erwarte, dass die kommenden zwei Jahre genutzt würden, um ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.