Hoffen auf Spenden: Sturm wütete in den Barmer Anlagen

Hoffen auf Spenden : Sturm wütete in den Barmer Anlagen

Am 13. September warf der Sturm über Wuppertal nicht nur einige Robinien im Mittelstreifen der B 7 zwischen Berliner Platz und Haus der Jugend um, sondern traf auch die Barmer Anlagen mit voller Wucht.

Nachdem im November 2016 einer der ältesten Bäume in den unteren Anlagen, eine Rotbuche, gefällt werden musste, weil Äste heruntergebrochen waren, wurde jetzt die benachbarte Roteiche von Windböen entwurzelt und stürzte mit ihrem reichen Blattwerk in den großen Teich. Neben dem wenig entfernten Werlé-Denkmal wurde eine Silberlinde so stark beschädigt, dass ihr dreiteiliger Stamm auf vier Meter Höhe abgesägt werden musste.

Michaela Dereschewitz vom Barmer Verschönerungsverein (BVV), dem die Anlagen gehören, ist froh, dass keine Menschen verletzt wurden. Die sofortigen Aufräumarbeiten kosten allerdings eine vierstellige Summe — und die fehlt im BVV-Haushalt. Dereschewitz: "Wir hoffen auf Spender für junge Bäume der gleichen Art, denn das Parkpflegewerk hat uns die Aufgabe übertragen, fehlende Bäume nachzupflanzen, damit das Erscheinungsbild unserer Anlagen dauerhaft erhalten bleibt."

Wer selbst sehen will, was passiert ist, und zugleich noch historische Details erfahren möchte, kann am Sonntag (24. September 2017) von 14 bis 16 Uhr an einer Themenexkursion des "Fördervereins historische Parkanlagen Wuppertal" durch die Anlagen teilnehmen: Es geht um die Gartengestalter Joseph Clemens Weyhe, Oskar Hering und Artur Stüting. Teilnahme: fünf Euro. Treffpunkt: Bushaltestelle Barmer Anlagen, Untere Lichtenplatzer Straße.