Auszeichnung für Engagement Rund 350 Ehrenamtskarten in Wuppertal ausgestellt

Wuppertal · Die Stadt Wuppertal hat im Juli 2022 die Ehrenamtskarte NRW eingeführt. Seitdem wurden fast 350 Exemplare ausgestellt.

Die Ehrenamtskarte.

Die Ehrenamtskarte.

Foto: Stadt Wuppertal

Seit einem Jahr können Menschen, die sich in ihrer Freizeit in Wuppertal engagieren oder hier wohnen, die Ehrenamtskarte bei der Stadt beantragen. Sie soll die ehrenamtliche Arbeit würdigen und den Menschen im Ehrenamt diese Anerkennung in Form von zahlreichen Vergünstigungen ausdrücken,

Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Die große Resonanz seit Einführung der Ehrenamtskarte in Wuppertal zeigt das Interesse an dieser Form der Anerkennung. Es wird deutlich, wie viele Personen sich in Wuppertal in überdurchschnittlichem Maße ehrenamtlich engagieren, diese Stadt aktiv mitgestalten und nach vorne bringen.“

Die Engagierten profitieren mit der Ehrenamtskarte NRW von landesweit mehr als 4.800 Vergünstigungen und Sonderaktionen. In Wuppertal gibt es sie bei den städtischen Einrichtungen wie dem Von der Heydt-Museum, dem Museum für Industriekultur, dem Grünen Zoo, der Stadtbibliothek oder Einrichtungen des Sport- und Bäderamtes. Vor Kurzem wurde ein weiterer Wuppertaler Partner gewonnen: Das Visiodrom im Gaskessel in Heckinghausen gewährt den Karteninhaberinnen und -inhabern einen vergünstigten Eintritt (derzeit 10 statt 14 Euro).

In insgesamt 301 Kommunen in NRW gibt es die Ehrenamtskarte, bislang wurden rund 63.200 Karten ausgegeben. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wollen sich das Land, die Kommunen und Kreise seit 2008 Ehrenamtliche bedanken: Die Karte zeichnet Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderem zeitlichem Umfang – fünf Stunden wöchentlich bzw. 250 Stunden im Jahr – ohne pauschale Aufwandsentschädigung ehrenamtlich engagieren.

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